Visual C++™ RISC Edition 4.0

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Technische Informationen

Microsoft Visual C++™ RISC Edition ist ein Entwicklungssystem für PowerPC™, MIPS® und Alpha AXP™. Entsprechend den Erfordernissen der Entwickler bietet Visual C++™ 4.0 neue Leistungsmerkmale, welche die Wiederverwendung von Programmcode fördern. Dies befähigt den Programmierer, Quelltext zu verfassen und später vielfach in anderen Projekten einzusetzen.
Eine Auswahl auf dem Markt erhältlicher Produkte versprechen diese Funktionalität, doch Visual C++™ ist das erste C++-Produkt, das etliche konkrete Leistungsmerkmale mitbringt, welche die Mehrfachnutzung von Programmcode zur Realität machen.

Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung zu den wichtigen und erweiterten Merkmalen von Visual C++™ 4.0.

Component Gallery
Die Component Gallery, ein intelligentes Speicher- und Verwaltungssystem für OLE-Kontrollelemente und C++-Komponenten, erlaubt dem Entwickler auf einfache Weise, C++-Klassen zu speichern, Ressourcen und Header-Dateien als C++-Komponenten zur Wiederverwendung vorzusehen oder für mit anderen Entwicklern zu teilen. Sie ist außerdem ein ideales System zur Verwaltung der OLE-Kontrollelemente von Drittanbietern. Visual C++ 4.0 bringt selbst verschiedene nutzbare C++-Komponenten und OLE-Controls mit.

Developer Studio
Microsoft Developer Studio ist eine interaktive Entwicklungsumgebung, die die objektorientierte Programmierung durch neue Tools für die Arbeit mit Klassen wie ClassView und WizardBar erleichtert.

AppWizard
Der Custom AppWizard erlaubt Ihnen auf einfache Weise, Templates für die schnelle Anwendungsprogrammierung zu fertigen. Custom AppWizard verwendet auf Wunsch ein bestehendes Projekt als Grundlage. Die Standard-AppWizards des Systems können den eigenen Erfordernissen angepaßt werden und weitere von Drittanbietern, wie zum Beispiel Template Graphics Software Inc. lizensiert werden. Der AppWizard ermöglicht Ihnen, die Datenbankunterstützung in Ihre Anwendungen einzubauen.

WizardBar
Mit WizardBar können Sie Nachrichtenbehandlungsroutinen und andere Elementfunktionen schnell finden und hinzufügen.

MFC 4.0 (Microsoft Foundation Classes)
Die MFC-Bibliothek Version 4.0 stellt eine weitere Möglichkeit dar, die Entwicklung zu beschleunigen. Die MFC enthält mehr als 150 Klassen und 120000 Zeilen Quellcode, den Sie weder selbst schreiben noch testen müssen. Die MFC unterstützt Sie bei der Entwicklung Anwendungen, die die Vorteile der Oberfläche von Windows® 95 nutzen. Durch Drittanbieter sind die MFC-Extensions zur Unterstützung von Multimedia-, Imaging- und Client-Server-Entwicklungen erhältlich.

Datenbankunterstützung - ODBC
Für Datenbankanwendungen stehen die DAO-Klassen (DAO - Data Access Objects) zum schnellen objektorientierten Zugriff auf die Jet Datenbak-Engine zur Verfügung. Wenn Sie mit mehreren Datenbanken arbeiten, können Sie Client/Server-Anwendungen entwickeln, die die neueste ODBC-Version (ODBC - Open Database Connectivity) unterstützen.

OLE
Sie können OLE-Server-Container und OLE-Automation-Objekte rasch erstellen und OLE Controls mit MFC und Assistenten entwickeln und einsetzen.

ClassView
ClassView ist ein Browser, der sich nahtlos in das Projekt-Workspace-Fenster eingliedert. Er gestattet das Anzeigen und Editieren von Code jenseits von Dateien als eine Sammlung von Klassen. Die objektorientierte Programmierung wird durch ClassView vereinfacht, da sich Projekte als Gruppen verwandter Klassen verwalten lassen.

Inkrementeller Linker und Compiler
Bei großen Projekten lassen sich durch den inkrementellen Compiler, den inkrementellen Linker und die minimale Neukompilierung die einzelnen Entwicklungszyklen (Bearbeitung, Übersetzen und Debugging) erheblich verkürzen.

Just-in-time Debugging
Ein voll integrierter Just-in-time Debugger steht Ihnen jederzeit zur Verfügung, ohne daß Sie Developer Studio verlassen müssen. Just-in-time Debugging bringt Vorteile gegenüber Post-Mortem Debugging (wo die Applikation bereits beendet wurde). Mit dem Just-in-time Debugging von Visual C++™ wird die Applikation an dem Punkt angehalten, wo der Fehler auftritt. Der Debugger wird geladen, und Sie können sich sämtliche Variablen, den Stack, das Register und die Speicherbereiche ansehen und sogar das Programm an der Stelle weiter ausführen, wo es abgebrochen hat

Unicode
Die Unterstützung von Unicode und DBCS (DBCS - Double Byte Character Sets) ermöglicht die Entwicklung international einsetzbarer Anwendungen.

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Technische Informationen

Betriebssystem: Microsoft Windows NT™ Workstation 3.51 oder höher

Prozessor: PC mit RISC-Prozessor

Arbeitsspeicher: Mindestens 32 MB

Festplattenkapazität: Minimalinstallation 15 MB, Komplettinstallation ca. 150 MB

Datenträger: CD-ROM-Laufwerk

Maus: Microsoft® Maus oder Kompatible

Grafikkarte: VGA, Super VGA empfohlen

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Technische Informationen

Vollprodukt

Bezugsquelle: Sie erhalten das Produkt im Fachhandel.

Verfügbarkeit: Das Produkt ist verfügbar.

Sonstige Informationen:
Visual C++™ RISC Edition 4.0 enthält alle drei Varianten für PowerPC™, MIPS® und Alpha AXP™. Es ist das Nachfolgeprodukt von Visual C++™ 2.0 für MIPS® und Alpha AXP™.


Update

Verfügbarkeit: Microsoft bietet keine Update-Version an.

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Technische Informationen

1. Leistungsmerkmale auf einen Blick
  • Eigenständige Version zur Unterstützung von Windows NT™ Workstation Version 3.51 für PowerPC™, Digital Alpha AXP und MIPS verfügbar.
  • Dieselben Programmierwerkzeuge wie für Intel-Prozessoren.
  • Vollständige Quellcodekompatibilität auf mit unterschiedlichen Prozessoren ausgestatteten Systemen (DAO und Jet Datenbank-Engine sind auf RISC-Plattformen nicht verfügbar).
  • Neueste MFC-Bibliothek (MFC Microsoft Foundation Class) Version 4.0
  • Component Gallery (C++ Klassen und Komponenten)
  • OLE Controls im Dialog Editor erstellen und verwenden.
  • Datenbankunterstützung durch DAO (Data Access Objects), auch für die Jet Datenbank-Engine.
  • Integrierte ODBC-Konnektivität für verbreitete Datenbanken, wie Microsoft ®SQL Server, Microsoft® Access und ORACLE.
  • Entwicklung benutzerdefinierter AppWizards.
  • Sie können Ihre eigenen AppWizards zur Anpassung Ihrer Anwendungen erstellen.
  • Developer Studio, in das Microsoft Developer Network (MSDN) Developer Library, Microsoft® Visual SourceSafe™, Microsoft® Fortran PowerStation und Microsoft® Visual Test eingebunden werden können.
  • ClassView: C++ Klassen lassen sich damit als integrierte Objekte, die aus Mengen von C++ Klassen bestehen, darstellen und durchsuchen.
  • WizardBar zum Auffinden und Hinzufügen von Nachrichtenbehandlungsroutinen und anderen Elementfunktionen.
  • Inkrementelles Kompilieren und Linken zur Beschleunigung der Übersetzungszeit.
  • Optimierte Übersetzung, da nur bei erforderlichen Dateien kompiliert wird.
  • Unterstützung komplexer Projekte, die untergeordnete Teilprojekte enthalten können (DLLs, EXEs, OCXs und mehr).
  • Just In Time Debugging, u.a. mit Speicherfenster, DataTips™ Pop-up-Informationen und Variablenfenster.
  • Erweiterter Editor: mit BRIEF‚ und Epsilon™ kompatibel, unterstützt imkrementelle Suche, Bearbeitung im Vollbildmodus und Anpassung der Tastaturbelegung.
  • Ressourceneditor, der Symbolleisten-Editor enthält und bedingte Ressourcen berücksichtigt.
  • InfoView mit mehr als 10.000 Seiten Online-Dokumentation und Einbindung in MSDN Development Library.
  • Unterstützt Unicode und DBCS (Double Byte Character Set) für die Entwicklung international einsatzfähiger Anwendungen.

2. MFC 4.0

  • Die neueste Version der Standardbibliothek MFC enthält mehr als 120.000 Zeilen vorkompilierten und getesteten Quellcodes und unterstützt Windows® 95 umfassend.
  • Vereinfachte OLE-Entwicklung: Mit MFC 4.0 können Sie OLE-Server, OLE-Container und OLE- Automation Objekte erstellen sowie OLE- Controls entwickeln und verwenden.
  • Neue allgemeine Win32-Steuerelemente: Sie können die Vorteile der Benutzeroberfläche von Windows® 95 mit Hilfe neuer Steuerelemente nutzen, wie Rich Text Edit, Slider, List, Tree, Spin Button, Header, Progress, Hot Key, Tool Tip, Tab, Animate, Tool Bar, Status Bar, Image List, Drag List Box und Check List Box.
  • DAO-Klassen (Data Access Objects): Über direkten Zugriff auf die Jet-Datenbank-Engine erzielen Sie eine optimierte Datenbankperformance wie in Microsoft® Access und Visual Basic®.
  • Leistungsstarke 32-Bit-ODBC-Technologie: Entwickeln Sie Datenbankapplikationen, die die 32-Bit-ODBC-Technologie ausnutzen und Anwendern Zugriff auf mehrere Datenbanken geben.
  • Schnellere Programmierung für Windows® NT™: Sie können leistungsstarke 32-Bit-Anwendungen und -Lösungen für die Microsoft BackOffice™-Produkte entwickeln, die unter Microsoft Windows NT™ Workstation und Windows NT™ Server Version 3.51 laufen.

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