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	| LIESMICH Datei fuer
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	| ELSA NEXTSTEP DISKETTE , Ver. 1.20
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	|       ELSA WINNER 1000 PRO PCI/VL
	|       ELSA WINNER 2000 PRO PCI/VL
	|       ELSA WINNER 1000 ISA
	|       ELSA WINNER 1000
	|       ELSA WINNER 2000
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	| 24.03.95, sd


	Inhaltsuebersicht

	1.      Uebersicht
	2.      Disketteninhalt
	3.      Installation und Konfiguration
	4.      Bemerkungen
	5.      Versionshinweise
	6.      Bekannte Probleme


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1.      Uebersicht

	Dieses Verzeichnis beinhaltet den ELSA WINNER 1000/2000 Treiber
	fuer NEXTSTEP und ein Hilfsprogramm.
	Der ELSA WINNER 1000/2000 Treiber unterstuetzt das Produkt der
	NeXT computer, Inc. "NEXTSTEP(R) for Intel(R) Processors" ab der
	Release 3.2.

	Diese Datei enthaelt eine Installationsanweisung unter Abschnitt
	3, sowie Hinweise zur Uebernahme von unter DOS erstellten
	Timings unter Abschnitt 4. Bei Verwendung von ISA Rechnern be-
	achten Sie bitte Abschnitt 6.1.


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2.      Disketteninhalt

	Die hier beschriebene Software steht im Verzeichnis "NEXTSTEP"
	auf der Diskette mit dem Aufdruck "WINNER 100/1000/2000 Drivers
	for OS/2 2.1x and NEXTSTEP".

	Dieses Verzeichnis enthaelt folgende Dateien:

	WINNEXT.TAR    ELSA Treiber als Unix-tar-Datei
	VM2TIM.EXE     DOS-basiertes Hilfsprogramm zur Konvertierung
		       von Videomodi der Karte in ein zur NEXTSTEP
		       Software konformes Format
	LIESMICH.TXT   diese Datei mit ergaenzenden Angaben zum Handbuch
	README.TXT     englische Version der LIESMICH-Datei

	Die Versionsnummern der Dateien sind jeweils in der Uhrzeit des
	Dateidatums kodiert. 1:00 Uhr steht dabei fuer die Version 1.0.

	Hinweis:  Beachten Sie, dass Dateinamen und Diskettenlabel
		  innerhalb der NEXTSTEP Software Umgebung im Unter-
		  schied zu DOS klein geschrieben werden.


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3.      Installation und Konfiguration

3.1     Installation

3.1.1   Kurzanleitung

	Kopieren Sie die Datei "winnext.tar" in ein lokales Arbeits-
	verzeichnis und packen Sie sie dort aus. (Doppelklick ->
	Archivinspektor -> Extrahieren). Starten Sie Configure durch
	Doppelklick auf das extrahierte "ELSA_install". Weiter mit
	"Konfiguration".

	Hinweis: Vor dem Beginn muessen alte Versionen der Treiber
		 dateien im lokalen Arbeitsverzeichnis unbedingt
		 geloescht werden.


3.1.2   detailierte Anleitung

	Legen Sie die Diskette, die den Treiber enthaelt, ein, waehlen
	Sie "Disks->Ueberpruefen" im Menue des Workspace Manager. In der
	Ablage der Dateiuebersicht erscheint ein Icon mit der Bezeich-
	nung "winos", das ein Diskettensymbol zeigt. Klicken Sie dieses
	Icon an; Sie wechseln damit in das Verzeichnis "/winos". Hierin
	finden Sie das Verzeichnis nextstep. Wechseln Sie dorthin (Dop-
	pelklick). Kopieren Sie nun die Datei "winnext.tar" in ein
	privates Arbeitsverzeichnis, etwa Ihr Home-Verzeichnis. Wechseln
	Sie dann in dieses Verzeichnis.
	Nach Doppelklick auf das Icon der Datei "winnext.tar" extrahie-
	ren Sie diese mit Hilfe des Archiv-Inspektors. Es erscheinen
	zwei weitere Dateien: "ELSA_install" und "WINNER.config.tgz".
	Ein Doppelklick auf "ELSA_install" startet die Applikation
	Configure.
	Diese uebernimmt die weitere Installation des Treibers. Sie wer-
	den ggf. aufgefordert, das Superuser Passwort einzugeben. War
	bereits ein ELSA Treiber installiert, erfolgt ebenfalls eine
	Rueckfrage.
	Fahren Sie nun mit der Konfiguration des Treibers fort (siehe
	Abschnitt "Konfiguration").

	Hinweis: Es empfielt sich, die Dateien "winnext.tar",
		 "ELSA_install" bzw. "WINNER.config.tgz" in Ihrem
		 privaten Arbeitsverzeichnis nach der Installation zu
		 loeschen; sie werden nicht mehr benoetigt.

		 In jedem Fall muessen solche alten Versionen geloescht
		 werden, bevor eine Neuinstallation vorgenommen wird.


3.2     Konfiguration

	Hinweis: Zum Umgang mit der Anwendung Configure verweisen wir
		 auf das Handbuch. Siehe auch "Literaturhinweise".

	War noch kein Bildschirmtreiber installiert, erscheint die Aus-
	wahlbox "Bildschirmgeraete hinzufuegen". Waehlen Sie dort die
	Zeile "ELSA WINNER 1000/2000 Grafikkarte".


3.2.1   Kurzanleitung

	Der Knopf "Auswaehlen..." startet das Fenster "Auswahl eines
	Anzeigemodus". Hier geben Sie bitte an, welche Karte der ELSA
	WINNER 1000/2000 Serie installiert ist. Von Interesse ist hier
	der Produktname Ihrer Karte und der Speicherausbau. Im Anschluss
	koennen dann die Aufloesung/Farbtiefe, und schliesslich die
	Bildwiederholrate ausgewaehlt werden. In der Box "Technische
	Information" erhalten Sie Hinweise; nach Auswahl eines
	Anzeigemodus erscheinen hier Angaben zur resultierenden
	Zeilenfrequenz und zur Pixelfrequenz.

	Achtung: Stellen Sie sicher, dass der verwendete Monitor fuer
		 diese Zeilenfrequenz bzw. Pixelfrequenz geeignet ist!
		 Ist dies nicht der Fall, kann der Monitor beschaedigt
		 werden. Angaben zur maximalen Zeilenfrequenz bzw. zur
		 maximalen Pixelfrequenz des Monitors finden sich in den
		 technischen Daten des Monitorhandbuches.


3.2.2   detailierte Anleitung

	Das Fenster "Bildschirmgeraete" zeigt zwei Boxen zur Adress-
	bereichswahl; die Box "Anzeigemodus", die den Knopf
	"Auswaehlen..." enthaelt, sowie ein Icon "ELSA".

	Durch Anklicken des Knopfes "Auswaehlen..." gelangen Sie in das
	Fenster "Auswahl eines Anzeigemodus". Hier geben Sie bitte an,
	welche Karte der ELSA WINNER 1000/2000 Serie installiert ist.
	Von Interesse ist hier der Produktname Ihrer Karte und der
	Speicherausbau.

	Ist Ihre Karte nicht naeher spezifiziert, gilt die allgemeinere
	Bezeichnung.

	Beispiel: Es ist eine WINNER 2000PRO-VL mit 4 MB VRAM
		  installiert. Sie waehlen "WINNER 2000PRO-4MB".

		  Die Wahl bei einer WINNER 1000PCI mit 2 MB VRAM waere
		  "WINNER 1000-2MB".

	Achtung : Bei einer WINNER 2000VL mit 2MB VRAM muss "WINNER
		  2000VL-2MB" eingestellt werden, NICHT "WINNER 2000-2".

	Nur die korrekte Auswahl der Karte stellt sicher, dass allein
	Anzeigemodi ausgewaehlt werden koennen, die mit Ihrer WINNER
	Grafikkarte realisierbar sind.

	Nach der Kartenangabe geben Sie die Aufloesung und die Farbtiefe
	an. Die NEXTSTEP Software kennt die Farbtiefen BW:8, dies steht
	fuer 256 Graustufen, RGB:555/16, entsprechend 32768 Farben
	(Hicolor) und RGB:888/32, entsprechend 16.7 Millionen Farben
	(Truecolor).

	Hinweis : Mit der Wahl der Farbtiefe entscheiden Sie u.a. auch
		  ueber den Speicherbedarf des Systems. Ein Pixel
		  (Bild-Abschnitt) belegt im Fall BW:8 ein Byte, im Fall
		  RGB:555/16 2 Byte und im Fall RGB:888/32 4 Byte.

	Zu jeder Aufloesung koennen Sie anschliessend eine bestimmte
	Bildwiederholfrequenz waehlen. Die Box "Technische Information"
	enthaelt dann Hinweise zu den Anforderungen an den Monitor,
	insbesondere der Zeilenfrequenz und der Pixelfrequenz.
	Die angezeigte Zeilenfrequenz muss kleiner sein als die maximale
	Zeilenfrequenz des Monitors. Entsprechendes gilt fuer die
	Pixelfrequenz.

	Achtung: Stellen Sie sicher, dass der verwendete Monitor fuer
		 diese Zeilenfrequenz bzw. Pixelfrequenz geeignet ist!
		 Ist dies nicht der Fall, kann der Monitor beschaedigt
		 werden. Angaben zur maximalen Zeilenfrequenz bzw. zur
		 maximalen Pixelfrequenz des Monitors finden sich in den
		 technischen Daten des Monitorhandbuches.

	Das Fenster "ELSA WINNERInspector" kann durch Druecken des
	Knopfes "OK" verlassen werden. Dadurch wird die getroffene Aus-
	wahl akzeptiert. Durch Druecken des Knopfes "Abbrechen" werden
	die gemachten Aenderungen dagegen verworfen.

	Wurde bei der Auswahl eines Anzeigemodus die Angabe der WINNER
	Grafikkarte geaendert, wie dies bei der Erstinstallation mit
	Sicherheit der Fall ist, so wird eine fuer diese Karte ange-
	messene Lage des Bildspeichers eingestellt und es erscheint ein
	Hinweisfenster.

	Die Box "Bildspeicher" zeigt die Lage des Beginns des Bild-
	speichers im Adressraum der CPU bzw. des Busses an. Die Zahlen
	sind hexadezimal notiert. Der nach der Auswahl der Karte vom
	ELSA WINNERInspector eingestellte Wert muss gewoehnlich nicht
	veraendert werden.

	Die Angaben in der Box "Portadressen" koennen nicht geaendert
	werden.


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4.      Bemerkungen

4.1     Literaturhinweise

	Die Benutzung des Workspace Manager wird im "NEXTSTEP User's
	Guide" erklaert; die Anwendung "Configure" ist in "Installing
	and Configuring NEXTSTEP Release 3.2 for Intel(R) Processors"
	beschrieben. Beide Handbuecher sind Bestandteil des NEXTSTEP
	Produktes.


4.2     Weitere Videomodes / Uebernahme von unter DOS definierten
	Videomodi

	Sofern Sie unter DOS / Windows mit Hilfe anderer ELSA Tools
	erstellte Videomodi in der NEXTSTEP Umgebung nutzen moechten,
	gehen Sie dazu wie folgt vor:

	Hinweis: Um die beschriebenen Aenderungen durchzufuehren,
		 sollten Sie Superuser Ihres Systems sein. Ferner
		 sollten Sie in dieser Eigenschaft ueber eine gewisse
		 Erfahrung verfuegen.

	Das DOS-Programm VM2TIM.EXE, das in diesem Paket enthalten ist,
	gibt alle Videomodi in einer Form aus, die direkt an die
	Instance0.table im Verzeichnis /usr/Devices/WINNER.config ange-
	haengt werden kann. Nach Aenderung des "Display Mode" Eintrags
	auf die gewuenschte Aufloesung wird beim naechsten Systemstart
	die Grafikkarte in der gewuenschten Aufloesung bereitgestellt.

	Gehen Sie dazu wie folgt vor:

	Mit der ELSA Installatioinssoftware (siehe Handbuch) erstellen
	Sie Monitortimings und speichern diese im EEROM ab.

	Unter DOS geben Sie dann ein: "vm2tim -unix -o dmodes"

	Sie erzeugen so eine Datei "dmodes", die Sie z.B. auf einer
	Diskette in die NEXTSTEP Umgebung importieren muessen.

	In der NEXTSTEP Umgebung:

	Loggen Sie sich als root ein und gehen Sie ins Verzeichnis
	/usr/Devices/WINNER.config. Stellen sie die Datei dmodes bereit.
	Geben Sie ein "cat dmodes >>Instance0.table".
	Bearbeiten Sie die Datei Instance0.table nun mit einem Editor,
	etwa vi, und tragen Sie in der Zeile, die mit "Display Modes" =
	beginnt die gewuenschte Aufloesung ein.

	Beispiel: Sie moechten einen Mode mit der Aufloesung 1216x940
		  bei 75Hz in 256 Graustufen benutzen.
		  In der Datei Instance0.table findet sich ein Eintrag

		  "1216x940_75Hz_BW:8_ni" = "1216 940 8 (...)";

		   Editieren Sie nun die Zeile

		  "Display Mode" =
		  "Height: 940 Width: 1216 Refresh: 75Hz
		   bitsPerPixel: BW:8";

	Sofern Sie mehrere solcher Aufloesungen mit Hilfe der Anwendung
	Configure verwalten wollen, muessen Sie die Datei
	(boardname).modelist im selben Verzeichnis editieren.
	Dort fuegen Sie dann eine Zeile fuer jede neue Aufloesung ein.

	Beispiel: Im obigen Beispiel fuegen Sie "  1216 940 BW:8 75 0"
		  ein. Ist der Modus interlaced, so ist die letzte Zahl
		  eine 1.


4.3     Der Farbraum RGB:444/16

	Die drei Ziffern nach dem Doppelpunkt in der Angabe des Farb-
	raumes geben an, wieviel Bits fuer die Darstellung der Intensi-
	taeten der einzelnen Farben Rot, Gruen und Blau benutzt werden.
	Bei einem Farbraum RGB:555/16 sind dies also fuenf, im Fall des
	Farbraums RGB:444/16 vier Bits. Da der NEXTSTEP window server
	intern den Farbraum RGB:444/16 benutzt, wenn er mit 16 Bit pro
	Pixel arbeitet, koennen Daten direkt in den Grafikspeicher ge-
	schrieben werden, wenn die Grafikkarte in diesem Farbraums ar-
	beitet. Unterstuetzt die Grafikkarte jedoch nur den Farbraum
	RGB:555/16, muessen die Daten zunaechst konvertiert werden,
	bevor sie in den Speicher der Grafikkarte geschrieben werden
	koennen.
	Die Grafikkarten WINNER 2000PRO-2,-4,-H unterstuetzen sowohl den
	Farbraum RGB:555/16 als auch den Farbraum RGB:444/16.


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5.      Versionshinweise

	Version 1.0  of 22.04.94 war die erste Version

	Version 1.10 unterstuetzt die WINNER 2000PRO-H und die high
		     refresh truecolor Modi auf den WINNER 2000PRO-4
		     boards.

		     Bug fixes:

		     In der Version 1.0 wurde nur der erste dynamische
		     Mode eingelesen, wenn die Modenamen durch ein
		     literales '\n' getrennt waren. Der Eintrag "Dynamic
		     Modes" wird nun korrekt eingelesen.
		     In der Version 1.0 konnten auf einigen 50MHz VL
		     bus Systemen auftreten. Daher wurde die Behandlung
		     des VL-Bus geringfuegig geaendert.

	Version 1.20 unterstuetzt RGB:444/16 auf der WINNER 2000PRO-2,
		     -4, -H
		     unterstuetzt RGB:256/8 unter NEXTSTEP 3.3
		     die Behandlung der Bildspeicherlage ist verbessert
		     Videomodes der Aufloesung 1120 x 832 wurden hinzu-
		     gefuegt

		     Bug fixes:

		     Die Gammakorrektur wird nun korrekt behandelt.


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6.      Bekannte Probleme

6.1     Unterstuetzte Bussysteme

	Der ELSA WINNER 1000/2000 Treiber fuer NEXTSTEP unterstuetzt die
	Bussysteme PCI, VL und EISA. Die Verwendungsfaehigkeit von
	Grafikkarten, die auf dem ISA-Bus basieren, kann nicht zuge-
	sichert werden. Probleme koennen entstehen, wenn mehr als 8
	Megabyte Hauptspeicher installiert sind. Der technische Hinter-
	grund wird im folgenden eroertert.

	Der ISA Bus kennt 24 Adressbits, entsprechend Speicheradressen
	von 0x000000-0xFFFFFF, oder 16 Megabyte Groesse.

	Prozessoren ab 80386 koennen dagegen einen wesentlich groesseren
	Adressraum ansprechen. Hier stehen 32 Bit zur Verfuegung,
	entsprechend 4 Gigabyte Groesse.

	Der Bildspeicher der Grafikkarte belegt nun ein 8 Megabyte
	grosses Speichersegment, dessen Lage im Adressbereich des
	Prozessors sie bestimmen koennen (siehe "Konfiguration"). Sofern
	Sie mehr als 8 Megabyte Haupotspeicher einsetzen, muessen Sie
	den Bildspeicher in den Adressbereich oberhalb des 16. Megabytes
	(>16MB) verlegen.

	Damit die Grafikkarte auf dem ISA Bus hier erreichbar ist, muss
	das System Zugriffe der CPU in diesen Speicherbereich auf den
	Bus durchstellen. Allerdings werden hier nur 24 von 32
	Adressbits dekodiert. Der Zustand der restlichen 8 Bit ist
	gleichgueltig. Durch diese unvollstaendige Dekodierung durch den
	Bus erscheint die Karte mehrfach im Adressbereich. Ein Konflikt
	mit dem Hauptspeicher kann dennoch nicht auftreten, da dieser
	Speicherzugriffe der CPU noch vor dem ISA-Bus beantwortet.

	Beispiel: Sie betreiben ein ISA BUS basiertes System mit 24
		  Megabyte Speicher und einer WINNER 2000-4. Der
		  Hauptspeicher belegt dann die Adressen 0x000000 bis
		  0x17FFFFF. Die Grafikkarte sei so konfiguriert,
		  dass der Bildspeicher bei 0x3800000-0x4ffffff liege.

		  Der Rechner greife nun auf Adresse 0x3800000 zu. Der
		  Hauptspeicher beantwortet den Zugriff nicht; dieser
		  wird auf den ISA Bus durchgestellt und erscheint DORT
		  unter der Adresse 800000. Auf diesen Zugriff reagiert
		  nun die Grafikkarte.

		  Jetzt greife der Rechner auf die Adresse 0x800000 zu.
		  Der Hauptspeicher beantwortet den Zugriff; dieser
		  wird daher NICHT auf den ISA Bus durchgestellt.

	Dies funktioniert, solange Speicherzugriffe oberhalb des
	16. Megabytes auf den ISA Bus weitergeleitet werden. Nicht jedes
	System erfuellt aber diese Voraussetzung. Der Bildspeicher muss
	dann vollstaendig im Adressbereich 0x000000-0xFFFFFF liegen. Da
	er 8 Megabyte gross ist, koennen maximal 8 Megabyte Haupt-
	speicher installiert sein.

	Erfolgreich eingesetzt wurden ISA Karten in EISA-Bussystemen auf
	Rechnern der Marke Compaq Deskpro 66m, sowie auf einem no-name
	VL-Rechner; der Einsatz in einem PCI-System war dagegen nicht
	moeglich. Weitere Erfahrungen sind bisher noch nicht bekannt;
	Rueckmeldungen diesbezueglich sind erwuenscht. Sie koennen dazu
	etwa die Mailbox ELSA Online benutzen; die Telefonnummer finden
	Sie im Handbuch Ihrer ELSA Grafikkarte.
