miro Computer Products AG                                 28.01.1997

                                                          Version 3.00



Wichtiger Hinweis fuer DC30 und PCTV Anwender:
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Seit kurzer Zeit ist es durch die Einfuehrung der DirectX Technologie von
Microsoft moeglich geworden, den freien Graphikspeicher der Graphikkarte
fuer ein Overlay zu nutzen, indem die Daten des Videos direkt ueber den
PCI-Bus uebertragen werden. Gleichzeitig fuehrt DirectX viele neue
Funktionen ein, die u.a auf Computerspiele zugeschnitten sind. 

Junge Technologien koennen allerdings auch Probleme bereiten. Auf manchen
aelteren Systemen kann es daher beim Zusammenspiel von DirectX-3 und den 
optimierten miro-Treibern sowie der DC30 zu Fehlern kommen. 
Daher haben wir uns entschlossen, zusaetzlich zu den optimierten Treibern,
einen konservatives Treiberkonzept zu realisieren. 
Anwender im Digital Video Bereich (DC20, DC30, PCTV) finden daher im 
miroPINBOARD einen speziellen VIDEO Button, der die Bildwiederholfrequenz
fuer Overlay Anwendungen optimiert.



Die miroVIDEO 22SD
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Diese CD enthaelt neben der Systemsoftware fuer die miroVIDEO 22SD
noch folgende Komponenten:

        Windows 95                                              
        ----------
        1. Microsoft DirectX 3.0
        2. Active Movie 1.0


        Windows NT 4.0  
        --------------
        1. DirectDraw kompatible Display Treiber        

        
        CAD-Treiber
        -----------
        1. Autocad 10, 11, 12, 13
                
        Windows NT  3.51
        ----------------
        1. Display Treiber      

        
        Windows 3.x
        -----------
        1. miroWINTOOLS
        
        
        OS/2 Warp
        ---------
        1. Display Treiber




Wichtige Hinweise zu Windows 95:
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Bei der miroVIDEO 22SD handelt es sich um einen modernen hochintegrierten
Graphikadapter, der zusaetzlich ueber eine VIDEO Engine verfuegt. 
Die volle Funktionalitaet des Produktes entfaltet sich erst mit der System-
erweiterung "DirectDraw" von Microsoft. Da diese noch nicht im Standardliefer-
umfang von Windows 95 enthalten ist, wird waehrend der Treiberinstallation
"DirectX", welches "DirectDraw" enthaelt, auf Ihrem Computer installiert.
  



Installation der miro-Graphiktreiber und miroWINTOOLS fuer Windows 95:
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Achtung:   Die Installation von miro Windows 95-Treibern kann entweder ueber
           das Setupprogramm der mitgelieferten CD oder ueber den Voreinsteller
           "Anzeige" der Systemsteuerung erfolgen.      

Diese miro Windows 95-Treiber sind nur fuer die folgenden miro Graphikkarten
als Einschirmloesung einsetzbar:

     miroVIDEO 22SD
     
Generell werden Zweischirmloesungen (Twinface), oder Kombinationen dieser
Graphikkarten untereinander, bzw. mit anderen Grafikkarten nicht
unterstuetzt !!!



Installation der miro-Treiber und miroWINTOOLS:
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Die Installation der miro Windows95-Treiber kann komfortabel durch Aus-
fuehren der Setup-Routine der CD erfolgen. Starten Sie bitte Ihr Windows 95
und legen Sie die miroCD ein. Die CD ist selbststartend und bietet Ihnen
die installierbaren Komponenten an.

Die miro Treiber und miroWINTOOLS werden kopiert. Danach oeffnet sich das
Fenster "Eigenschaften Anzeige" mit dem Register "Einstellungen". Im Register
"Einstellungen" klicken Sie auf die Schaltflaeche "Konfiguration aendern". 
Im darauf folgenden Menue koennen Sie die Graphikkarte und den angeschlossenen
Bildschirm auswaehlen. Durch Anklicken der Schaltflaeche "Aendern" 
in der auch der Name des bisher installierten Treibers Ihrer Graphikkarte
steht, oeffnet sich ein weiteres Menue, in welchem Ihnen als Modell
"miroVIDEO 22SD" angeboten wird.

Anschliessend bestaetigen Sie Ihre Auswahl mit "Uebernehmen". Damit die von
Ihnen getroffenen Einstellungen wirksam werden, muss der Computer neu ge-
startet werden. Nach dem Neustart des Rechners koennen Sie in der System-
steuerung die Aufloesung und Farbtiefe nach Bedarf aendern.

oder
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Zur Installation der miro Windows95 Treiber starten Sie bitte Windows 95 und
oeffnen in der Systemsteuerung das "Anzeige" Icon. Im Register "Einstellungen"
klicken Sie auf die Schaltflaeche "Konfiguration aendern". Im folgenden Menue
koennen Sie die Graphikkarte und den daran angeschlossenen Bildschirm
auswaehlen. Durch Anklicken der Schaltflaeche "Aendern" in der Zeile, in der
der Name des bisher installierten Treibers Ihrer Grafikkarte erscheint,
oeffnet sich ein weiteres Menue, in welchem Sie den Punkt "Diskette..."
waehlen sollten. Legen Sie nun die CD mit den miro Windows95-Treibern in Ihr
Laufwerk ein und waehlen durch das Betaetigen der Schaltflaeche "Durchsuchen"
ueber die Laufwerksauswahl Ihr CD-Laufwerk aus. Wechseln Sie nun in das
Verzeichnis "VIDEO 22SD" und bestaetigen Sie anschliessend mit "OK". 

Nun wird Ihnen als Modell "VIDEO 22SD" angeboten. 

Anschliessend bestaetigen Sie Ihre Auswahl mit "Uebernehmen". Damit die von
Ihnen gemachten Einstellungen wirksam werden, muss der Computer neu gestartet
werden. Nach dem Neustart des Rechners koennen Sie in der Systemsteuerung die
Aufloesung und Farbtiefe nach Bedarf aendern. 


Wichtige Hinweise zur Installation und Neuinstallation:
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Achtung: Mit fruehen Auslieferungsversionen von Windows95 kann es im Falle
         einer kompletten Neuinstallation von Windows95 zu erheblichen
         Problemen mit der automatischen Hardwareerkennung kommen. 
         Sie umgehen dieses Problem von Windows95, indem Sie im Dialog
         "Hardwareassistent" die automatische Erkennung deaktivieren und
         fuer den "Hardwaretyp" "Graphikkarte" das Modell "Standardgraphik-
         karte(VGA)" waehlen. (vergleiche dazu 4.) In spaeteren Windows95
         Versionen ist dieser Fehler korrigiert.      


1.) Versuchen Sie bitte nicht, miro Windows 3.x Treiber unter Windows 95
    einzusetzen. Sollten Sie dieses doch bereits getan oder versucht haben,
    so stellen Sie sicher, dass alle alten miro Win 3.x-Treiber und Eintraege
    in der SYSTEM.INI entfernt sind.
    
    
2.) Sollten Sie einen miro-Monitor oder einen Multifrequenzmonitor benutzen,
    so empfehlen wir die Verwendung der Datei Miromon.inf dieser 
    Installations-CD. Die Verwendung der Miromon.inf Datei gewaehrleistet
    die Verwendung speziell angepasster Monitorparameter. Sie waehlen unter
    "Eigenschaften von Anzeige" die Schaltflaeche "Konfiguration aendern".
    Mit "Aendern" des Dialogs "Bildschirm" gelangen Sie in die Monitor Modell-
    auswahl. Durch das Betaetigen der Schaltflaeche "Diskette"gelangen Sie
    ueber "Durchsuchen" in ein Dateiauswahlfenster. Unter "Laufwerke" wird die 
    Installations-CD gewaehlt, damit Sie in das Installationsverzeichnis der
    miroVIDEO 22SD wechseln koennen. Die Dateien mirodisp.inf und miromon.inf
    sind so automatisch eingetragen. Mit "OK" erreichen Sie die miroMONITOR-
    Auswahlliste. Stellen Sie hier Ihren Monitor ein. 

    Hinweis: Versuchen Sie nicht Ihren Monitor durch Werte, die ausserhalb der
             Monitorspezifikation liegen, zu "trimmen". Sie werden Ihren
             Monitor definitiv beschaedigen. miro uebernimmt fuer derartige
             Faelle keine Haftung !                                  

    Vergewissern Sie sich, dass sich keine aeltere OEM*.INF Monitor-
    datei in Ihrem Win95\INF Verzeichnis befindet. 
    Diese INF-Dateien sind ASCII-Dateien, welche mit jedem Editor
    betrachtet werden koennen. Daher bitte vor dem Entfernen solcher 
    Dateien sicherstellen, dass nicht die falschen Dateien geloescht werden.
    Sofern Sie die miro-Monitordateien der original Windows 95-CD benutzen, so 
    empfehlen wir nochmals die Benutzung der Monitor-Dateien auf dieser 
    Installations-CD.


3.) Bei jeder Installation von Graphiktreibern legt Windows 95 eine neue
    OEM*.INF-Datei im Verzeichnis Win95\INF an. Windows 95 entfernt jedoch
    nicht die alten OEM*.INF-Dateien. Stellen Sie sicher, dass sich nur die
    jeweils aktuellen OEM*.INF-Dateien in diesem Verzeichnis befinden und ent-
    fernen Sie die aelteren Dateien. Damit kann man sehr viele moegliche
    Probleme vermeiden!


4.) Unter der gegenwaertigen Auslieferungsversion von Windows 95 kann es vor-
    kommen, dass nach Einbau der miroVIDEO 22SD Windows 95 mit einer Fehler-
    meldung startet (es werden dann nur 16 Farben angeboten). In diesem Falle
    erkennt Windows 95 den S3 TRIO64V+ Prozessor noch nicht.
    Nach der Installation der miro Software wird dieses Verhalten korrigiert.
    
                                    

5.) Wenn Sie zum Beispiel ein Treiberupdate oder eine Neuinstallation durch-
    fuehren muessen, sollten Sie die aeltere miro-Software mit Hilfe des 
    "Deinstallers" entfernen. Damit alle Systemdateien deinstalliert werden
    koennen, muss das Pinboard zuvor geschlossen werden.    




EINSCHRAENKUNGEN
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Generell werden Zweischirmloesungen (Twinface) mit dieser Grafikkarte in
Kombination mit anderen miro Grafikkarten, bzw. Kombinationen mit Grafik-
karten anderer Hersteller nicht unterstuetzt !!!


Video &         Ihr miro Graphikadapter liefert sehr hohe Bildwiederholraten,
Multimedia      was beim taeglichen Umgang mit Anwendungssoftware 
                ermuedungsfreies Arbeiten gewaehrleistet. Allerdings kann
                dies zu Problemen beim Abspielen von AVI oder MPEG Dateien
                fuehren. Daher finden Sie im Pinboard den miroVIDEO Button.
                Dieser optimiert die Bildwiederholraten fuer multimediale
                Anwendungen. (miroDC 10 und 30, miroPCTV, etc.) 


Spiele unter    Einige Spiele fuer DirectDraw benutzen Bildschirmmodi,
DirectDraw      die bei aktiviertem miroVIDEO Button nicht zur Verfuegung
                stehen. Bei Problemen deaktivieren Sie einfach die Video
                Optimierung.


miroSCREEN      Nicht mit Festfrequenzmonitoren benutzen. Sie sollten die
Adjust          Bildgroesse und Position nicht allzu stark von den Standard-
                Einstellungen veraendern, da sonst der Monitor beschaedigt
                werden koennte.
                Sie koennen miroSCREEN Adjust nicht gleichzeitig mit MPEG oder
                TV Ausgabe laufen lassen.

                Waehrend miroSCREEN Adjust aktiv ist, sollten Sie es vermeiden,
                die Aufloesung entweder per miroPINBOARD oder Windows95 umzu-
                schalten.

               
DirectX         Sie werden von einer DirectX Anwendung darauf hingewiesen,
                dass der benutzte Treiber nicht mit DirectX getestet wurde.
                Wenn das Programm Sie fragt, ob Sie den derzeitigen Treiber
                durch einem getesteten ersetzen wollen, antworten Sie mit NEIN.
                Kontrollieren Sie nach der Installation von Spielen unter 
                Windows95, ob der miro-Treiber nach einem Neustart noch aktiv
                ist. Gegebenenfalls muessen Sie diesen wieder aktivieren oder
                neu installieren. 


DDraw Overlay   Die besten Ergebnisse beim Abspielen von MPEG-Videos oder
                VideoCDs und Xing! werden erreicht, wenn das DirectDraw
                Overlay Surface aktiv ist. Sie koennen diese Einstellungen
                ueberpruefen, indem Sie im Menue des Xing! Players unter
                "Settings" das Untermenue "Diagnostics" aufrufen.
                Durch Betaetigen der Schaltflaeche "Video Mode" wird 
                Ihnen ein kurzer Info-Text ausgegeben. Hinter "Surface Type"
                sollte "DirectDraw Overlay" als Text angezeigt werden.
                Sollte bei Ihnen ein anderer Text erscheinen, muessen Sie ggf.
                eine andere Aufloesung waehlen, die derart vom Xing! Player 
                unterstuetzt wird.
  

WindowsNT 4.0   Die zur Zeit vorliegende WindowsNT 4.0 Version unterstuetzt
                zur Zeit noch kein Direct3D. Das heisst, dass Programme,
                insbesondere Spiele, die Gebrauch von dieser Schnittstelle
                machen, nicht lauffaehig sind. Es wird daher empfohlen,
                auf das "Service Release I" von Microsoft fuer NT 4.0
                zurueckzugreifen.  




ANDERE EINSCHRAENKUNGEN
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Die miro Computer Products AG ist staendig darum bemueht, moeglichst ein
breites Spektrum von Landessprachen zu unterstuetzen. Da diese Auffassung
leider nicht von allen Herstellern gleichermassen geteilt wird, koennen
der "Active Movie Player" und das "DirectX" nur in englischer Sprache
ausgeliefert werden. 
