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28.04.1998
ELSA strebt an den Neuen Markt
- Computerzulieferer will führende Position ausbauen
Der größte Teil des Emissionserlöses soll das künftige Wachstum sichern und die führende Position in internationalen Märkten stärken. Im Jahr 2000 werde ELSA zu den drei ersten der weltweit führenden Hersteller von Computergrafik-Lösungen gehören. Und in der Datenkommunikation soll ebenfalls bis zur Jahrtausendwende ein in Europa flächendeckendes Angebot bereitgestellt werden.
Künftige Wachstumsfelder sieht Beisch unter anderem bei Flachbildschirmen, Videokonferenzlösungen, Digital Video, 3D-Computerspielen sowie in der Breitbandkommunikation.
28.04.1998
Die ELSA AG will im Sommer Aktien an den Neuen Markt bringen
- Weitere Niederlassungen im Ausland geplant
Die aus dem Börsengang zufließenden Mittel sollen der inneren Stärkung des Unternehmens dienen. Zum anderen plant Beisch Unternehmensübernahmen im Ausland. Man werde sich aber dennoch weiterhin auf das Kerngeschäft konzentrieren.
Um die Marktstellung weiter auszubauen, legt ELSA großen Wert auf die Eigenentwicklung neuer Produkte. 29 Prozent der Belegschaft sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.
28.04.1998
Mehr Wachstumschancen als wahrgenommen werden können
Deshalb will ELSA sich auf die Kerngeschäfte konzentrieren. Allerdings wird der Einstieg in neue Marktsegmente, wie der Markt für Financial Trade-Workstations, vorbereitet.
Wachstumsmärkte sieht Beisch bei PC-Videokonferenzlösungen, Netzwerklösungen für Small Offices und Heimarbeitsplätze, Flachbildschirme sowie Breitbandkommunikation mit um das 100fache schnellerem Netzwerkzugang.
28.04.1998
ELSA bereitet Börsendebut vor
Das Unternehmen, wie einige andere High-Tech-Newcomer im Umfeld der Aachener TU gegründet, hat sich durch frühen Markteintritt mit innovativer Technologie zu einem Anbieter mit wachsendem internationalen Anspruch entwickelt. Das junge Management will verstärkt durch Export (derzeit 27 Prozent Anteil) expandieren, Marktpräsenz global ausbauen und die Produktion dezentralisieren, um die Kunden lokal beliefern zu können.
26.03.1998
ELSA will an der Börse Geld zur weiteren Internationalisierung holen
- In den vergangenen Jahren sprunghaftes Wachstum
Die Mittel aus dem Börsengang sollen vor allem darauf verwendet werden, die internationale Präsenz des 1980 aus der Technischen Hochschule Aachen hervorgegangenen Unternehmens auszubauen. Schon jetzt hat ELSA Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, Taiwan und Japan. Der Umsatz, der 1990 noch unter 50 Millionen DM gelegen hat, konnte im vergangenen Jahr auf 290 Millionen DM gesteigert werden.
Die Zahl der Mitarbeiter ist in den vergangenen drei Jahren von rund 100 auf jetzt fast 500 gestiegen. 10 Prozent aller ELSA-Mitarbeiter sind im Ausland beschäftigt.