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Dokument-Nr. 02.01.48.22   

Änderungsnotizen für ELSA MicroLink 14.4TQ/28.8TQV/33.6TQV bis Firmwareversion 1.24


Modem-Firmware ML144Q/ML288Q/ML336Q 1.24 vom 17.12.96

NEU Punkt-Befehl: Setzen/Rücksetzen eines Bits im S-Register

Neu implementiert wurde der Punkt-Befehl zum Setzen oder Rücksetzen eines einzelnen Bits im S-Register. Mit dem Befehl
.<bitnummer n>=b, mit n=(0..7), b=(0..1), wird das Bit n auf den Wert b gesetzt. Beispiel: ATS31.7=1 setzt das Bit 7 des Registers S31. Entsprechend kann mit dem Befehl .<bitnummer n>? der aktuelle Wert des Bit n eines S-Registers ausgelesen werden.

Änderung Register S35: Anzahl Rueckrufversuche

Aus zulassungsrechtlichen Gründen dürfen für die Anzahl der Rueckrufversuche nur Werte zwischen 1 und 12 eingestellt werden.

Änderung Register S43: Zeitverzögerter Rueckruf

Aus zulassungsrechtlichen Gründen dürfen für den zeitverzögerten Rueckruf nur Werte zwischen 1 und 12 Minuten eingestellt werden.

Änderung Register S64: Sendepegel im Wahlleitungsbetrieb

Der Wertebereich für das Register S64 wurde auf 10..20 erweitert.

Änderung: Handshake im Voicebetrieb

Bei der Sprachwiedergabe wird wieder unabhängig von der initialisierten Einstellung (\Q) Hard- und Softwarehandshake parallel verwendet. Bei der Sprachaufnahme wird anstelle eines eventuell initialisierten "Softwarehandshake bidirektional" (\Q1) ein "Softwarehandshake unidirektional" (\Q4) verwendet.

Änderung Befehl I9

Die Rückmeldung auf ATI9 enthält wieder die Seriennummer des Modems. Die Prüfsumme (die letzten beiden Zeichen) ist nun grundsätzlich "00".


Modem-Firmware ML144Q/ML288Q/ML336Q 1.23 vom 10.10.96

Befehl \C: Default-Einstellung auf \C0 geändert

Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit des Verbindungsaufbaus unter ungünstigen Leitungsbedingungen wurde die Datenpufferung in der Verhandlungsphase per Voreinstellung ausgeschaltet.

Register S66: Abspeicherung mit *W

Der Wert von Register S66 wird nun (ausschliesslich) mit *W abgespeichert.


Modem-Firmware ML144Q/ML288Q/ML336Q 1.20 vom 05.09.96

In der Version 1.20 der Modem-Firmware wurden interne Code-Optimierungen vorgenommen.


Modem-Firmware ML144Q/ML288Q/ML336Q 1.19 vom 08.08.96

33.6TQV neu: 33.600-Connect zu USR

Das MicroLink 33.6TQV baut nun auch als anrufendes Modem eine Verbindung mit 33.600 bit/s auf. Aufgrund des Verhaltens der Rockwell-Modemchips war dies bisher nicht möglich.

Verbindungen zu T-Online

Bei einigen T-Online-Knoten tritt das Verhalten auf, dass der Knoten ohne Datenübertragung keine ReceiveReady-Information sendet, und das Modem infolgedessen nach 2 Minuten auflegt. Das Modem begegnet nun diesem Verhalten, indem es eine Antwort erzwingt.

33.6TQV neu: Ohne Schleifenstromrelais

Aufgrund geänderter Zulassungsbestimmungen ist ein Schleifenstromrelais nicht mehr vorgeschrieben. Aus diesem Grunde entfällt die Erkennung eines vorliegenden Schleifenstromes (d.h. einer bestehenden Verbindung). Damit wird z.B. das Anschalten des Modems an die Leitung ohne anliegenden Ruf möglich (ATH1, s.u.).

Befehl ATH1 neu: Modem an die Leitung schalten

Mit dem Kommando ATH1 kann das Modem auch ohne anliegenden Ruf an die Leitung geschaltet werden. Das Modem bleibt maximal 255 s an der Leitung, anschliessend wird mit S86=16 (Inactivity-Timeout) aufgelegt.

Befehl #VTS=! neu: Amtsholung per Flashtaste

Im Voicebetrieb ist nun die Amtsholung per Flastaste möglich.

Register S54 neu: Schnittstellengeschwindigkeit nach Initialisierung

Über das Bit 1 des Registers S54 kann festgelegt werden, ob bei der Initialisierung des Modems per ATZ oder über DTR die Schnittstellengeschwindigkeit aus dem gespeicherten Profil geladen werden soll. In der Voreinstellung (Bit 1 = 0) ist dies der Fall.

Bit Dez. Bedeutung

1 0 0 = Geschwindigkeit wird aus dem Profil geladen

2 1 = Geschwindigkeit wird nicht aus dem Profil geladen, d.h. die
aktuelle Schnittstellengeschwindigkeit bleibt erhalten


Register S54 neu: Rücksetzung von XOFF

Über das Bit 2 im Register S54 kann eingestellt werden, ob ein bestehender XOFF-Zustand bei Softwarehandshake durch ATZ aufgehoben werden soll. In der Voreinstellung (Bit 2 = 0) bleibt der XOFF-Zustand bei Neuinitialisierung erhalten.

Bit Dez. Bedeutung
2 0 0 = XOFF bleibt bei Neuinitialisierung erhalten
4 1 = XOFF wird bei Neuinitialisierung zurückgesetzt.



Modem-Firmware ML144Q/ML288Q 1.16 vom 26.04.96

Kommandozeilenpuffer

Der Kommandozeilenpuffer des Modems speichert jetzt 80 Zeichen.

Zeitverhalten der Meldeleitungen CTS und RTS

Das Zeitverhalten der Meldeleitungen CTS (Clear to Send) und RTS (Request to Send) wurde entsprechend der ITU-T-Empfehlung V.23 überarbeitet.

V.42-Fehlersicherungs-Protokoll

Zur Beschleunigung des V.42-Fehlersicherungsprotokolls wurde das Zeitverhalten optimiert, Steuerframes, Rejects und Selective-Rejects werden jetzt vorrangig behandelt.

Das V.42-Fehlersicherungsprotokoll wurde bezüglich der auf Fern- und Satellitenleitungen auftretenden längeren Signallaufzeiten optimiert.

Voice-Betrieb

Die Nachwahl im Voice-Betrieb ist jetzt zugelassen.

Verhalten bei Telefon-Gegenstelle

Das Modem meldet 'NO CARRIER', wenn es nach dem Aufrufen ein Besetztzeichen hört, nachdem der Angerufene nach dem Abheben wieder aufgelegt hat.

Befehl AT$B

Mit dem Befehl AT$B kann der automatische Rueckruf aktiviert bzw. deaktiviert werden. Bei der Einstellung AT$B2 ("RING und CONNECT werden erst nach der Zugangsprozedur angezeigt") wird bei ordnungsgemässem Verbindungsaufbau nach Eingabe eines ATD-Befehls eine CONNECT-Meldung ausgegeben.

Befehl AT&D

Bei der Einstellung AT&D3 wird bei einem Wechsel von DTR nach OFF die bestehende Verbindung jetzt ordnungsgemäss beendet, unabhängig vom Zustand der Meldeleitung RTS (Request To Send).

Befehl ATI

Über den Befehl ATI4 wird nun auch der Befehl AT-H angezeigt. Der Befehl AT&Y wird mit ATI4 nur noch im aktuellen Profil ausgegeben. Über den Befehl ATI6 wird jetzt auch beim Rueckruf der Produktname angezeigt.

Änderung des Befehls AT\J

Bisher verhielt sich der Befehl AT\J1 wie AT\J0, d.h. die rechnerseitige Bitrate ist unabhängig von der CONNECT-Bitrate. Bei der Einstellung AT\J1 verhält sich jetzt die rechnerseitige Bitrate abhängig von der CONNECT-Bitrate. Die rechnerseitige Geschwindigkeit wird nach einem Verbindungsaufbau der Geschwindigkeit angepasst, mit der die Verbindung zustande gekommen ist. Dies gilt für alle Betriebsarten bis V.32bis.

Änderung des Befehls ATZ

Mit dem Befehl ATZ wird das Konfigurationsprofil unabhängig von der über den Befehl AT&Y vorgenommenen Einstellung geladen. Falls eine Verbindung besteht, wird diese unterbrochen. Anschliessend werden die Parametereinstellungen (Konfigurationsprofil 0 oder 1) aus dem nichtflüchtigen Speicher des Modems geladen.

ATZ0 Konfigurationsprofil 0 laden

ATZ1 Konfigurationsprofil 1 laden


Änderung Register S34 Konfigurationskommando

In Register S34 kann das Konfigurationskommando ****, mit dem aus der Übertragungsphase in den Fernkonfigurationsmodus gewechselt wird, geändert werden Register S34 wird nur noch auf Bit 7 verglichen. Falls Bit 8 gesetzt ist, ist der Zugang ab sofort gesperrt.

Gültige Werte : 0..127 dezimal
Standardwert : 42 (*)
Sichern im nichtflüchtigen Speicher : AT*W


Register S35 neu: Anzahl der Rueckrufversuche

In Register S35 kann die Anzahl der Rueckrufversuche festgelegt werden.

Gültige Werte : 1..99
Standardwert : 3
Sichern im nichtflüchtigen Speicher : AT*W


Erweiterung Register S36: Fehlerkorrektur

In Register S36 wählen Sie aus, ob bzw. welches Fehlerkorrekturverfahren eingesetzt werden soll. Register S36 wurde um Bit 7 erweitert. Selective Rejects werden vom Fehlersicherungsprotokoll V.42 unterstützt. Das heisst, dass ein fehlerhaft empfangenes Datenpaket einzeln nachgefordert werden kann, ohne dass die zwischenzeitlich empfangenen Daten verworfen werden müssen. Es können bis zu sechs Selective Rejects gleichzeitig ausgelöst und verwaltet werden. Über Bit 7=1 können Selective Rejects abgeschaltet werden. Der Registerinhalt von S36 wird mit den Befehlen AT&W oder AT*W im nichtflüchtigen Speicher ab gelegt. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

Bit Dez. Bedeutung

0..2 0 0 = Normal-Modus (\N0)
1 1 = Direkt-Modus (\N1)
2 2 = MNP (\N2)
3 3 = V.42/MNP mit Rückfall auf Normal-Modus (\N3)
4 4 = V.42 (AT\N4)
5 5 = V.42 mit Rückfall auf Normal-Modus (\N5)
6 6 = V.42 mit Rückfall auf MNP (\N6)
3..6 0 reserviert
7 0 0 = Selective Reject (SREJ) an
128 1 = Selective Reject (SREJ) aus


Register S53 neu: Bitorientierte Option

Der Registerinhalt von S53 wird mit den Befehlen AT&W oder AT*W im nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

Bit Dez. Bedeutung

0..1 0 0 = Datenformat Online 8N1, 7E1, 7O1 oder 7N2
1 1 = Datenformat Online 8E1
2 2 = Datenformat Online 801
3 3 = Datenformat Online 8N2
1..7 0 keine Bedeutung


Register S54 neu: Bitorientierte Option

Das Modem hat die Möglichkeit, ankommende Rufe akustisch anzuzeigen. Dies kann über das Register S54 (Bit 0=1) eingeschaltet werden. Standardmässig ist das Klingelsignal ausgeschaltet (Bit 0=0). Register S54 ist unabhängig von dem Befehl AT&F. Der Registerinhalt von S54 wird mit dem Befehl AT*W im nichtflüchtigen Speicher abgelegt.

Register S66 neu: Bitorientierte Option

Das Register S66 legt die im V.34- bzw. V.Fast Class-Betrieb angebotene Symboltaktrate fest. Es können bestimmte Symboltaktraten durch Nullsetzen des entsprechenden Bits verboten werden. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

Bit Dez. Bedeutung

0 0 0 = Symboltaktrate 2400 bit/s aus
1 1 = Taktrate 2400 bit/s an (max. 21.600 bit/s)
1 0 reserviert
2 0 0 = Symboltaktrate 2800 bit/saus
4 1 = Taktrate 2800 bit/s an (max. 24.000 bit/s)
3 0 0 = Symboltaktrate 3000 bit/s aus
8 1 = Taktrate 3000 bit/s an (max. 26.400 bit/s)
4 0 0 = Symboltaktrate 3200 bit/s aus
16 1 = Taktrate 3200 bit/s an (max. 28.800 bit/s)
5 0 0 = Symboltaktrate 3429 bit/s aus
32 1 = Taktrate 3429 bit/s an (max. 28.800 bit/s)

6..7 0 reserviert

Register S84 neu: Bitorientierte Option

In Register S84 wird die nach einer V.34- bzw. V.Fast Class-Verbindung tatsächlich zustandegekommene Symboltaktrate als Zahl von 0 bis 5 abgelegt. Das Register S84 kann nur gelesen werden. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

Bit Dez. Bedeutung

0..2 0 0 = 2400 bit/s
1 1 = reserviert
2 2 = 2800 bit/s
3 3 = 3000 bit/s
4 4 = 3200 bit/s
5 5 = 3429 bit/s



Modem-Firmware ML28.8Q 1.10 vom 19.09.95

Stabilität der V.34-Verbindung

Die Stabilität der V.34-Verbindung wurde verbessert.

Erweiterung und Änderung des Registers S29

Der Registerinhalt von S29 wird mit dem Befehl AT*W im nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

Bit Dez. Bedeutung

0 0 0 = Automatischer Rückfall nach V.23 erlaubt
1 1 = Automatischer Rückfall nach V.23 nicht erlaubt
1 0 0 = Asymmetrische Bitraten aus (nur MicroLink 28.8TQ, 28.8TQV)
2 1 = Asymmetrische Bitraten an (nur MicroLink 28.8TQ, 28.8TQV)
2 0 0 = V.8-Verhandlung an (AT%M0)
4 1 = V.8-Verhandlung aus (AT%M1)
3 0 reserviert
4 0 0 = Rate Renegotiation bei V.34 und V.Fast Class an (nur MikroLink 28.8TQ, 28.8TQV)
16 1 = Rate Renegotiation bei V.34 und V.Fast Class aus (nur MicroLink 28.8TQ, 28.8TQV)
5 0 0 = Clear Down Sequenz bei V.32 aus 32 1 = Clear Down Sequenz bei V.32 an
6 0 0 = V.32 mit 9600 bit/s unkodiert
64 1 = V.32 mit 9600 bit/s Trellis-Kodierung
7 0 0 = V.8-Antwortton mit V.Fast Class-ID (nur MicroLink 28.8TQ, 28.8TQV)
128 1 = V.8-Antwortton ohne V.Fast Class-ID (nur MicroLink 28.8TQ, 28.8TQV)

Erweiterung des Registers S96

Der Registerinhalt von S96 wird mit dem Befehl AT*W im nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

Bit Dez. Bedeutung

0..1 0 0 = Anzeige der S-Register dezimal
1 1 = Anzeige der S-Register hexadezimal
2 2 = Anzeige der S-Register binär
2 0 0 = Meldung 'weiter mit beliebigem Zeichen...' ja
4 1 = 'weiter mit beliebigem Zeichen...' nein
3 0 0 = Anzeige der Meldungen im Klartext (deutsch)
8 1 = Anzeige der Meldungen im Klartext (englisch)
4 0 reserviert
5 0 0 = Sendebitrate wird ausgegeben
32 1 = Sende- und Empfangsbitrate werden ausgegeben
6 0 0 = Kennzeichnung MNP-, V.42- und V.42bis-Verbindungen
64 1 = Erweiterte Rückmeldungen bei AT\V8
7 0 reserviert


Modem-Firmware ML28.8Q 1.09 vom 30.06.95

Neues Register S65

In Register S65 kann der Empfangspegel (in -dBm) ausgegeben werden. Register S65 kann nur gelesen werden (Befehl ATS65?).

Erweiterung des Registers S130

Über das Register S130 können Optionen für den Faxbetrieb festgelegt werden. Der Registerinhalt von S130 wird mit dem Befehl AT*W im nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

Bit Dez. Bedeutung

0..1 0 reserviert
2 0 0 = Bitreihenfolge der T.4-Daten (Class 2 '89, empfangsseitig) umkehren
4 1 = Bitreihenfolge der T.4-Daten (Class 2 '89, empfangsseitig) normal
3 0 0 = Einsatz mit herkömmlicher Faxsoftware
8 1 = Spezielle Einstellungen für den Faxbetrieb mit ELSA-Transfax
4 0 0 = Füllbits werden aus den T.4-Daten entfernt
16 1 = Füllbits werden nicht aus den T.4-Daten entfernt
5 0 reserviert
6 0 0 = CTS und XON/XOFF-Handshake falls kein AT\Q- Befehl (nur für Class 1/Class 2)
64 1 = CTS und XON/XOFF-Handshake nach AT\Q-Befehl (nur für Class 1/Class 2)
7 0 0 = Faxbetrieb nach V.33, V.17, V.29 und V.27ter möglich
128 1 = Faxbetrieb nach V.33, V.29 und V27ter möglich


Im V.32bis-Modus wird durch Fallback und Fallforward eine bessere Anpassung an die Leitungsqualität erreicht.


Modem-Firmware ML28.8Q 1.08 vom 05.05.95

Ton- bzw. Pulswahl

Ein Wechsel von Puls- nach Tonwahl und umgekehrt ist ab Version 1.08 möglich.

Befehl ATQ

Die Meldung NO CARRIER, die das Modem an den angeschlossenen Rechner sendet, wird nun auch im Answer-Modus (ATQ2) wieder unterdrückt.

V.8-Antwortton

Der V.8-Antwortton wurde auf 5 Sekunden verlängert.

Änderung des Registers S10

In Register S10 kann die Zeit beeinflusst werden, nach der das Modem die Verbindung trennt, wenn in der Zwischenzeit kein Trägersignal mehr erkannt wurde. Der Standardwert in Register S10 wurde von 3 auf 14 (1/10 Sekunde) geändert.


Modem-Firmware ML28.8Q 1.04 vom 17.02.95

Erweiterung des Registers S96

Der Registerinhalt von S96 wird mit dem Befehl AT*W im nichtflüchtigen Speicher abgelegt. Das Register S96 wurde wie folgt erweitert:

Bit Dez. Bedeutung

0..1 0 0 = Anzeige der S-Register dezimal
1 1 = Anzeige der S-Register hexadezimal
2 2 = Anzeige der S-Register binär
2 0 0 = Meldung 'weiter mit beliebigem Zeichen...' ja
4 1 = 'weiter mit beliebigem Zeichen...' nein
3 0 0 = Anzeige der Meldungen im Klartext (deutsch)
8 1 = Anzeige der Meldungen im Klartext (englisch)
4..5 0 reserviert
6 0 0 = Kennzeichnung MNP-, V.42- und V.42bis-Verbindungen
64 1 = Erweiterte Rückmeldungen bei AT\V8
7 0 reserviert


Änderung des Befehls AT\V

Mit diesem Befehl können die CONNECT-Meldungen für fehlerfreie Verbindungen (Verbindungen mit MNP, V.42 oder V.42bis) kontrolliert werden. Ab dieser Firmwareversion lautet die Standardeinstellung AT\V8 'Kennzeichnung MNP-, V.42- und V.42bis-Verbindungen'.

Über den Befehl AT\V8 können nun neben den bereits bestehenden Rückmeldungen 'Erweiterte Rückmeldungen' ausgegeben werden. Die 'Erweiterten Rückmeldungen' geben Ihnen zusätzlich detaillierte Informationen zu den einzelnen Übertragungsverfahren (z.B. CONNECT xxxx/ V34/ LAPM/ V42BIS). Hierzu muss das Bit 6 des Registers S96 gesetzt sein (ats96=64). Mögliche Meldungen der Übertragungsverfahren sind:

V23, V21, V22BIS, V32, V32BIS, VFC, V34, B103, B212A


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