Während des Betriebs einer monoskopischen Applikation sind stereoskopische Pixelformate nicht verfügbar
Dies ist ein bekanntes Problem. Es wurde bereits in den Windows-NT-Treiberversionen ab ...348 gelöst. Diese Treiber werden bald verfügbar sein.
Zur Erklärung:
Wenn eine Applikation gestartet wird, die kein Stereo anfordert, wird das Video-RAM so organisiert, daß sich für Double-Buffer-OpenGL die beste Performance ergibt.
Diese Speicherorganisation kann nun so lange nicht geändert werden, wie lange die monoskopische Applikation läuft. Der Grund hierfür liegt darin, daß das für Stereo notwendige Speicherlayout (front_left, front_right, back_left, back_right color buffers) nicht eingerichtet werden kann. Somit kann der Treiber keine stereoskopischen Pixelformate anbieten.
Wenn allerdings eine stereoskopische OpenGL-Anwendung zuerst ihr benötigtes Pixelformat anfordert und erhält, dann wird der Videospeicher direkt so organisiert, daß die vier Color-Buffer vorhanden sind. Dies geschieht, solange genügend Speicher für diese angeforderte Auflösung verfügbar ist, ansonsten werden stereoskopischen Formate gar nicht angeboten.
Alle später gestarteten OpenGL-Applikationen erhalten jeweils die angeforderten mono- oder stereoskopischen Pixelformate. Der Inhalt monoskopischer Kontexte wird in den linken und den rechten Buffer gleichzeitig gezeichnet.
Mit den Windows-NT-Treibern für ELSA GLoria-XL, Version ...0348 und höher, kann dieses Verhalten durch die Application Settings der 'Eigenschaften von Anzeige' --> 'Seite' behoben werden. Dazu wird der Schalter 'Stereo' aktiviert, wodurch nur noch Speicheraufteilungen erlaubt werden, die für stereoskopische OpenGL-Anwendungen geeignet sind.