80 bzw. 86 kHz-Technologie
Ermüdungsfreies Arbeiten durch absolut flimmerfreie Darstellungen, flimmerfrei bis in die höchsten Auflösungen

80 Hz Bildwiederholfrequenz bei einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten
90 Hz Bildwiederholfrequenz bei einer Auflösung von 1152 x 870 Bildpunkten
100 Hz Bildwiederholfrequenz bei einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten

Bei allen kleineren Auflösungen mehr als 100 Hz Bildwiederholfrequenz

AR Coating
(Anti Reflection Coating) auf die Bildröhre aufgebrachte Schicht, die Reflektion von externen Licht (Lampen etc.) reduziert.

Bildpunkt
Ein Bildpunkt ist die kleineste Darstellungseinheit von einem Farbpunkt. Er setzt sich auch drei einzelnen Farbpunkten (rot - grün - blau) zusammen (s. auch Dot und Pixel).

Bildröhre
Darstellungseinheit eines Monitors, auch Kathodenstrahlröhre oder auf englisch Cathode Ray Tube (CRT) genannt.

Bildschirmarbeitsverordnung:
ist die Umsetzung der EU-Richtlinie 90/270/EWG in deutsches Recht. Die Bildschirmarbeitsverordnung vom BMA (Bundesministerium für Arbeit) ist seit dem 20.12.96 in Kraft. Es fehlt allerdings noch eine Durchführungsverordnung (geplant war dafür die Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften VBG 104, diese wurde aber bisher nicht verabschiedet)

Bildschirmdiagonale
Gibt die diagonale Größe des Bildröhre an, man unterscheidet zwischen der Bildröhrendiagonale und der effektiv sichtbaren / nutzbaren. Die sichtbare Diagonale ist etwas kleiner, da ein Teil der Bildröhre von der Frontblende verdeckt ist.

Die Bildwiederholfrequenz:
Ist das Maß, wie oft der gesamte Bildschirm innerhalb einer Sekunde komplett aufgebaut / dargestellt wird. Je höher der Wert, desto flimmerfreier und statischer erscheint das Bild. Wichtiges Maß für die Ergonomie! Vorgeschrieben sind heute mindestens 73 Hz Bildwiederholfrequenz für ergonomisches Arbeiten.

CE Zeichen
Wichtige Eigenzertifizierung der Hersteller. Europaweit Pflicht ab 01.01.96.

Das CE Zeichen besagt, daß der Monitor auf seine Elektromagnetische Verträglichkeit und seine Störfestigkeit hin überprüft wurde und europaweite Grenzwerte einhält.

Cenelec
CENELEC (Comité Européen de Normalisation Electrotechnique) ist die Vereinigung der nationalen Normungsorganisationen und der Elektrotechnischen Komitees Europas mit Sitz in Brüssel. Hier arbeiten Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz und Spanien zusammen. Diese Europäisches Vereinigung, die europaweite Normen festlegt, wandelt dabei u.a. die Normen der ISO in europäische um.

CSA
Kanadischer Standard für elektrische Sicherheit.

Degauss
Englischer Begriff für Entmagnetisierung der Bildröhre

Diamondtron Bildröhre
Ein von der Firma Mitsubishi entwickelte Bildröhre, die auch auf eine Schlitzmaskentechnologie (Streifenmaskentechnologie) aufsetzt.

DDC
Abkürzung für "Display Data Channel", ein von der VESA festgelegter Standard für die automatische Kommunikation zwischen Monitor und Computer für eine Plug & Play Funktion. Die DDC-Daten werden nur über das 15 polige Videokabel mit übertragen, daher findet man heute auch immer weniger Monitore, die noch BNC-Videoeingänge haben. ÜBer diesen Kanal werden EDID bzw. VDIF Informationen gesendet.

DDC 1
Unidirektionale serielle Schnittstelle zwischen Monitor und Computer, über die der Monitor kontinuierlich dem Computer seine Daten sendet.

DDC 2B
Bidirektionale serielle Schnittstelle zwischen Monitor und Computer, über die der Computer vom Monitor dessen technische Display-Daten abfragen kann.

Digital Control
Digitale Steuerung aller Einstellfunktionen, benutzerdefinierte Einstellungen werden automatisch gespeichert, nach einmaliger Einstellung der Bildparameter kein Nachstellen beim Wechseln der Auflösung (z.B. zwischen VGA und Windows) erforderlich.

DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, keine staatliche Instanz. Diese deutsche Organisation, die deutsche Normen festlegt, wandelt auch die Normen der ISO und Cenelec in deutsche um.

DIN ISO Norm 9241-3:
In dieser Norm ist beschrieben, welche Anforderungen für die Arbeit an einem Arbeitsplatz gelten sollen. Der Teil -3 beschreibt die Anforderungen an visuelle Anzeigen

Dot
Unter einem Dot versteht man einen Bildpunkt auf dem Monitor. Dieser setzt sich wiederum aus drei einzelnen Farbpunkten zusammen (rot - grün - blau).

Dot Pitch
Ist das Maß für den direkten Abstand in mm zweier gleichfarbiger, benachbarter Phospor-Bildpunkte (s. auch Trio Dot Pitch und horizontaler Dot Pitch).

DMPS
Abkürzung für "Display Power Management Signaling". Ein von der VESA standardisierte Definition für Powermanagement von Monitoren.

DSTN
Abkürzung für "Dual Super Twisted Nematic". Bei dieser Technologie eines Flatpanels wird die Darstellungsfläche aus zwei einzelnen Teilpanels zusammengesetzt.

EDID
Abkürzung für "Extended Display Identification Data"

EMV
Abkürzung für "Elektromagnetische Verträglichkeit"

Energy Star
Zeichen der amerikanischen Umweltbehörde EPA zur Förderung von Produkten mit hohem energetischem Wirkungsgrad mit Empfehlungen zur automatischen An- und Abschaltung von Monitoren bei längerer Nichtbenutzung. Dieses Zeichen fordert einen Energiesparmodus mit maximal 30 Watt Leistungsverbrauch. Diese Anforderung ist in der TCO´92 und Nutek enthalten.

Entspiegelung
Eine nicht entspiegelte Bildröhre ist fast wie ein Spiegel. Störende Lichteinflüsse der Umgebung stören die Arbeit an einem Monitor. Um diese Einflüsse zu reduzieren gibt es verschiedene Entspiegelungsvarianten (s.a. Lambda/4, AR Coating)

Ergonomie
Eines der beliebtesten Schlagworte in der heutigen Industrie. Unter dem Begriff versteht man, daß der Anwender ermüdungsfrei und sicher an einem Computer arbeiten kann. Wichtig bei der Ergonomie sind u.a. folgende Teilaspekte: Flimmerfreiheit, Strahlungsarmut und Umweltverträglichkeit

EU-Richtlinie 90/270/EWG:
Ist eine europäische Richtlinie vom 29. Mai. 1990 (die sogenannte Bildschirmrichtlinie). Diese Richtlinie hat nur einen Weisungscharakter und mußte von jedem europäischen Land in nationales Recht umgesetzt werden. Die EU-Richtlinie schreibt vor, daß alle Arbeitsplätze, die nach dem 31.12.92 in Betrieb genommen werden, dieser Richtlinie entsprechen müssen. Alle älteren Arbeitsplätze, die vor dem 31.12.92 in Betrieb genommen worden sind, müssen bis zum 31.12.96 umgerüstet sein. Sie lehnt sich an die ISO 9241-3 Norm an.

Farbtemperatur
Ist das Maß für die farbliche Darstellung auf dem Monitor. Als Bezugsfarbe wird Weiß genommen. Je höher die Farbtemperatur ist, umso bläulicher wird das Weiß.

In den aktuellen Monitoren sind meist bestimmte Farbtemperaturen fest eingestellt. Bekannte Werte sind

9300 K. -> bläuliches Weiß
6500 K. -> rötliches Weiß
5000 K. -> gelbliches Weiß

FCC
US-amerikanische Norm für Hochfrequenz-Stör-Strahlungen

GS
Deutsches Prüfzeichen für Geprüfte Sicherheit. Dieses Prüfzeichen wird vom TÜV, dem VDE oder den Berufsgenossenschaften vergeben. Dieses Zeichen bescheinigt einem Monitor, daß er die Normen zur Sicherheit der Informationstechnik EN60950, der Sicherheitsregeln für Bildschirmarbeitsplätze im Bürobereich ZH 1/618 und der Ergonomie gemäß ISO 9241-3 erfüllt.

Interlaced
Eine veraltete Darstellungstechnik, bei der immer nur jede zweite Zeile eine Bildes dargestellt wird (also zuerst Zeile 1 - 3 - 5... danach Zeile 2 - 4 - 6...). Diese Technologie wird auch heute noch bei Fernsehern angewendet.

ISO
International Standards Organisation: Internationale Vereinigung, die weltweit gültige Normen festlegt.

ISO-Norm / ISO 29241-3
Die auf Qualitätssicherung spezialisierte International Standards Organisation hat mit der Norm ISO 9241-3 auch die Bildqualitätsanforderungen an Monitore und deren Design festgelegt. Blendwerte der Röhrenoberfläche, Werte für Flimmerfreiheit, Kontrastwerte, Sichtabstand, Zeichenhöhe und -breite,Format und Zeichengleichmäßigkeit sind definiert.

Kompatibilität
100% PC-kompatibel bedeutet, einsetzbar auf jedem PC, 100% MAC-kompatibel bedeutet, einsetzbar auf jedem MAC

Lambda/4-Entspiegelung
Bestmögliche Entspiegelung der Bildröhre, hervorragender Focus (Bildschärfe) über den gesamten Bildschirm. Bei diesem Verfahren werden störende Lichteinflüsse durch Wellenlängenveränderung in den Blaubereich verschoben und sind damit wesentlich weniger störend.

LCD
Steht für "Liquid Crystal Display" (Flüssigkeitskristall-Anzeige).

Mask Pitch
Ist das Maß für den direkten Abstand in mm zweier gleichfarbiger, benachbarter Bildpunkte in der Lochblende eines Monitors. Dieser Wert ist kleiner als der Dot Pitch einer Bildröhre.

Moiré
Störende Farbringe auf dem Monitor.

Moiré - Clear Function
Ein weiteres Highlight, besonders für die Macintosh-Welt: störende Moiré-Effekte, die besonders bei Monitoren mit Streifenmasken auftreten, werden fast vollständig beseitigt - ohne Qualitätseinbußen bei der Bildschärfe.

MPR II
Vor Entstehung der TCO-Norm der bekannteste und wichtigste Standard. Beinhaltet jedoch kein Powermanagement. Untermenge der TCO-Norm.

Non-Interlaced
Eine Darstellungstechnik, bei der immer der gesamte Bildschirm dargestellt wird. Nur durch diese Technik ist ein flimmerfreies Bild zu erreichen.

Normung
"Normung ist die planmäßige, durch die interessierten Kreise gemeinschaftlich durchgeführte Vereinheitlichung von materiellen und immateriellen Gegenständen zum Nutzen der Allgemeinheit." Definition nach DIN 820 Teil 1

NUTEK
Spezifiziert das Powermanagement von TCO´92 und schließt den Energie Star mit ein.

On Screen Display
(OSD): Darstellung der Einstellfunktionen (auch interaktiv) auf dem Bildschirm, z.B. für Helligkeit und Kontrast.

Pixel
Englischer Begriff für Bildpunkt

Pixelfrequenz:
Dieser Wert gibt Auskunft, wie viele Bildpunkte sich pro Sekunde darstellen lassen. Die Pixelfrequenz leitet sich aus der Zeilenfrequenz ab.

Powermanagement
Energiesparend, Energy-Star kompatibel, VESA kompatibel, funktioniert an allen Apple-Rechnern

Purity-Control für reine Farben
Eine zusätzlich um die Bildröhre gelegte Spule erzeugt ein magnetisches Feld, das die Ablenkung des Elektronenstrahls automatisch ändert. Damit werden-Farbunreinheiten, die unter ungünstigen Umgebungsbedingungen entstehen, problemlos beseitigt.

RGB
Abkürzung für "Rot - Grün - Blau"

Schlitzmaske
Bei dieser Bildröhrentechnologie setzt sich ein Bildpunkt nicht wie bei einer Flat-Screen-Bildröhre aus einzelnen runden Bildpunkten zusammen. Die Farbpunkte sind in vertikalen Streifen angeordnet. Dadurch ergibt sich ein schärferes Bild.

SEMKO, NEMKO, DEMKO, FIMKO
Standards für elektrische Sicherheit in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland.

Silica Coating
ist eine AR-Coating Technologie (AR = Anti Reflection), bei der auf die Bildröhre eine dünne Silicatschicht aufgebracht wird.

STN
Abkürzung für Super Twisted Nematic. Bei dieser Technologie besteht ein einzelner Bildpunkt aus einer passiven Diode. Der Nachteil dieser Technologie liegt in einem geringeren Kontrast im Vergleich zu einem aktiven Flatpanel (s. a. TFT). Der Vorteil liegt in den wesentlich günstigeren Herstellungskosten.

TCO
Schwedische Gewerkschaft

TCO`92
Ergonomiestandard aus Schweden. Legt engste Grenzwerte für elektro-magnetische Felder fest (höchste Strahlungsarmut), schließt die ältere MPR-Norm ein. TCO´92 verlangt auch Energiesparmaßnahmen, z.B. durch automatische An- Abschaltung von Monitoren bei längerer Nichtbenutzung (Power Management mit den Modi "Stand By" und "Power Off).

TCO`95
TCO´95: Während die TCO´92 Norm nur die Grenzwerte eines Monitors für Strahlung, elektromagnetisch Felder und Power Management festlegt, gilt die TCO´95 für den Monitor, PC und die Tastatur. Erweiternd regelt die TCO´95 auch Werte für Produktökologie, Produktionsökologie und Ergonomie-Anforderungen

TFT
Abkürzung für "Thin Film Transistor". Bei dieser Flatpanel-Technologie besteht ein einzelner Bildpunkt aus jeweils einem Transistor, ein TFT-Display ist daher ein aktives Gerät. Der wesentliche Vorteil dieser Displayart liegt in dem extrem hohen Kontrast.Auf Grund des komplexen Aufbaus sind diese Displays aber deutlich teurer als passive Flatpanels.

Trinitron Bildröhre
Eine von der Firma Sony entwickelte Monitortechnologie (s.a. Schlitzmaske)

Trio Dot Pitch
Ist das Maß für den direkten Abstand in mm zweier gleichfarbiger, benachbarter Phospor-Bildpunkte bei einer Lochmasken-Bildröhre.

Trio Phospor Pitch
Ist das Maß für den direkten Abstand in mm zweier gleichfarbiger, benachbarter Phospor-Bildpunkte bei einer Schlitzmasken-Bildröhre.

TÜV T
echnischer Überwachungsverein

TÜV Ergo / Ergonomie geprüft
Deutscher Ergonomie-Standard, der u.a. auch auf der ISO Norm basiert.

UL
US-amerikanischer Standard für elektrische Sicherheit.

VDE
Abkürzung für "Verband Deutscher Elektrotechniker".

VDIF
Abkürzung für "Video Display Information Format". Eine Datei in diesem Format beschreibt in allen Einzelheiten ein spezielles Timing eines Monitors.

VESA / Video Electronics Standards Association
Vereinigung von Monitor - und Grafikkarten-Herstellern, die Vorschläge für grafische Standards ausarbeitet (z.B. spezielle Timings mit 75 Hz Bildwiederholrate), Schnittstellen zwischen Monitor und Board spezifiziert und diese als Benutzungsempfehlung veröffentlicht.

Videobandbreite
Ein weiteres Kriterium ist die Videobandbreite. Die Angabe erfolgt in MHz. Sie gibt an, bis zu welcher Frequenz der Videoverstärker im Monitor noch sauber arbeitet. Darunter verstehen die meisten Hersteller eine Dämpfung des Signals von maximal -3 db. Beschickt ihn die Grafikkarte mit höheren Frequenzen, kann der Monitor das Bild durchaus noch stabil aufbauen, die Schärfe läßt allerdings nach.

In der Theorie können Sie die benötigte Videobandbreite leicht abschätzen. Im ersten Schritt kalkulieren Sie die Pixelfrequenz. Sie ist die Anzahl der pro Sekunde zu zeichnenden Bildpunkte. Hierzu folgendes Rechenbeispiel für 1024 x 768 Bildpunkte Auflösung mit 75 Hz Bildwiederholrate:

1024 x 768 x 75 = 58.982.400 Hz = ca. 59 MHz

Hier kommen noch Zeilenlaufzeiten hinzu, die mit dem Aufbau des sichtbaren Bilds wenig zu tun haben. Daher sind zum errechneten Ergebnis nochmals etwa 30 Prozent hinzuzufügen. Um in unserem Rechenbeispiel zu bleiben: Für die 1024-Auflösung sollte der Monitor mindestens eine Videobandbreite aufweisen von

59 MHz + 30 Prozent = 76 MHz

Zeilenfrequenz
Die wichtigste Kenngröße ist die maximale Zeilenfrequenz (in kHz). Aus ihr läßt sich die maximale Bildwiederholfrequenz direkt in Abhängigkeit zur Auflösung ableiten. Die Zeilenfrequenz gibt an, wie viele Zeilen der Monitor pro Sekunde darstellen kann. Die mindestens benötigte Zeilenfrequenz ist daher das Produkt aus Zeilenzahl und Bildwiederholrate. Ein Beispiel: Wenn Sie eine Auflösung von 800 x 600 Punkten mit 100 Hz Bildwiederholrate kombinieren wollen, lautet die Rechnung: 600 Zeilen x 100 Hz = 60 kHz Zeilenfrequenz. Diese Frequenz muß ein Monitor vertragen. Ein paar Hertz, etwa fünf Prozent, sollten Sie wegen einiger unsichtbarer Zeilen im Offscreen dazu addieren. Für eine Auflösung von 800 x 600 Punkten mit 100 Hz muß der Monitor 64 kHz Zeilenfrequenz bieten.