Tips & Tricks |
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| Erstellungsdatum : 02.03.1997 letzte Änderung : 14.10.1998 |
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1. Allgemeine Hardwarehinweise 1.1 Hardwarevoraussetzungen 1.2 BIOS-Einstellungen 2. Windows 95 2.1 Installationsprobleme 2.2 Betriebshinweise / DirectX 2.3 3D-Schnittstellen / 3D-Spiele 3. Windows 98 4. Windows NT 4.0 5. DOS 5.1 Bildwiederholfrequenz 5.2 Spiele 5.3 Performance 6. LINUX 7. Weitere Vorgehensweise bei Problemen 8. Treiber-Updates / Spiele-Patches / Adressen 1. Allgemeine Hardwarehinweise 1.1 Hardwarevoraussetzungen Für die speziellen Eigenschaften und 3D-Funktionen der miroCRYSTAL VRX muß das Motherboard die PCI-2.1 Spezifikation und damit das DMA-Busmastering unterstützen. Es wird hierfür empfohlen, ein Motherboard mit einem Intel Chipsatz ab der Version HX einzusetzen, da es bei einigen Intel FX Chipsätzen zu Problemen kommen kann. Diese arbeiten in Bezug auf das DMA-Busmastering fehlerhaft. Ebenso halten sich einige Motherboards mit VIA oder SIS Chipsätzen nicht an die PCI-2.1 Spezifikation. Weiterhin ist zu beachten, daß bei einigen Motherboards die DMA-Busmastering Unterstützung erst durch das Hochfahren von Windows 95 freigeschaltet wird und somit beim Hochbooten in den DOS-Modus über die F8-Taste oder ein Bootmenü diese Funktion nicht zur Verfügung steht. Die PCI-2.1 Spezifikation wird auch von einigen älteren BIOS Versionen nicht erfüllt. Dies betrifft vor allem folgende BIOS Versionen: Phönix 4.03 und Award 4.50 Wir empfehlen ggf. den Einsatz der jeweils aktuellsten BIOS Version für Ihr Motherboard. Sie finden z.B. unter folgender Internetseite für zahlreiche Motherboards das aktuelle BIOS: http://www.ping.be/bios/ Die miroCRYSTAL VRX sollte in den PCI Slot 1 Ihres Motherboards eingesetzt werden, da dieser die höchste Priorität hat und bei einigen Motherboards nicht immer alle PCI Slots das DMA-Busmastering unterstützen. Auf der miroCRYSTAL VRX CD-ROM befindet sich im Verzeichnis DISKSETS\ UTILS\DMATEST ein DMA Testprogramm, mit dem die DMA-Busmastering Unterstützung getestet werden kann. Unter folgender Internetadresse gibt es weiterhin ein kleines Tool (pciview.exe), welches Ihnen die generelle PCI-2.1 Kompatibilität Ihres Systems anzeigt: ftp://ftp.canopuscorp.com/pub/utilities/pciview.exe Einige Systeme unterstützen eine höhere Systemtaktrate als 60/66 MHz. Teilweise können Problemen mit der Grafikausgabe oder dem Gesamtsystem auf dieser Übertaktung gründen, so daß miro empfiehlt, ggf. bei Problemen den Systemtakt auf 60/66 MHz zurückzustellen. 1.2 BIOS-Einstellungen Die miroCRYSTAL VRX ist ein Plug & Play Gerät. Um Ressourcen-Probleme mit Non Plug & Play Komponenten zu vermeiden, sollten alle Ressourcen (IRQs, etc.) der Non Plug & Play Komponenten im BIOS Setup reserviert werden. Besonders zusätzliche Schnittstellenkarten oder ältere Ethernet ISA Karten können Probleme verursachen. Ziehen Sie bzgl. der BIOS-Einstellungen das Handbuch Ihres Motherboards zu Rate. Generell muß im BIOS Setup die Option PCI VGA PALETTE SNOOP deaktiviert (disabled) sein. Zur Performanceoptimierung empfehlen wir ggf. die Optionen PEER CONCURRENCY und PCI STREAMING zu aktivieren (enablen). Zur Performanceoptimierung für den reinen DOS-Modus sollte die Option VIDEO BIOS SHADOW enabled sein. Bei Darstellungsproblemen (z.B. Schatteneffekte, unsauberes Bild) unter Windows 95 ist diese Option testhalber zu deaktivieren.
2. Windows 95 2.1 Installationsprobleme Die Vorgehensweise zur Installation der Treibersoftware entnehmen Sie bitte dem miro Benutzerhandbuch. Lesen Sie bitte auch unbedingt die Datei liesmich.txt der jeweils aktuellen miro Treibersoftware. Generell sollten unbedingt sämtliche Programme unter Windows 95 vor der Installation der miro Treiber beendet werden. Dies gilt z.B. auch für im Hintergrund laufende Virenscanner. Kommt es nach der Treiberinstallation unter Windows 95 nach erneutem Hochfahren zu einem schwarzen Bildschirm, müssen Sie ggf. in der Autoexec.bat vor die Mode con codepage Zeilen ein REM einfügen. Dieser Effekt tritt vereinzelt z.B. mit ASUS Motherboards auf. Weiterhin kann es auf einigen Triton Motherboards beim Hochfahren von Windows 95 zu einem Absturz kommen oder es ist nur eine 640x480x16 Farben Auflösung auswählbar. In diesem Fall müssen Sie im MS-DOS Modus den VGA Treiber (VGA.DRV) aus dem Tools-Verzeichnis der miroCRYSTAL VRX CD-ROM in das Windows/System Verzeichnis über die bestehende Datei kopieren. Auf einigen Systemen konnten Installationsprobleme nachvollzogen werden, wenn bereits ein Soundblaster 16 Treiber installiert war. Ggf. sollte der Soundtreiber entfernt werden und erst nach der Installation der miroCRYSTAL VRX Treiber installiert werden. Bitte beachten Sie, daß die miroCRYSTAL VRX einen freien IRQ benötigt. Der verwendete IRQ kann mittels Systemsteuerung/System/Geräte-Manager/Grafikkarte/miroCRYSTAL VRX/ Ressourcen identifiziert werden. Falls in der Ressourcenliste zur miroCRYSTAL VRX kein Interrupt aufgeführt ist, überprüfen Sie bitte die Einstellungen bzgl. der IRQ-Zuweisung im BIOS-Setup des Motherboards. Wir empfehlen generell kein IRQ-Sharing, also die gleichzeitige Verwendung eines IRQs mit zwei Komponenten. Beachten Sie zu Installationsproblemen bitte auch die Hinweise in Ihrem miro Benutzerhandbuch. 2.2 Betriebshinweise / Direct X Um die volle Funktionalität der miroCRYSTAL VRX zu nutzen, ist es erforderlich, daß die aktuelle Windows 95 miro Treibersoftware sowie die aktuelle Direct X Erweiterung von Microsoft installiert ist. Wenn Sie eine ältere als die Windows 95 OSR2 Version einsetzen, so ist es für den korrekten Betrieb empfehlenswert, das Service Pack 1 von Microsoft zu installieren. Dieses ist verfügbar über http://www.microsoft.de. Lassen Sie bei einer DirectX Installation einen bereits installierten miroCRYSTAL VRX Treiber nicht überschreiben, wenn DirectX den miro Treiber nicht erkennt. Der miro Treiber ist zwar nicht zertifiziert, aber dennoch voll kompatibel zu DirectX. Generell ist es empfehlenswert einen miro Monitor bzw. Multifrequenz-Monitor über die Dateien MIRODISP.INF und MIROMON.INF von der miro Treibersoftware auszuwählen (wie in Ihrem miro Handbuch beschrieben). Die Horizontalfrequenz des ausgewählten Monitortyps darf nicht die tatsächliche Ihres Monitors überschreiten. Die Option "Plug&Play-Bildschirm automatisch erkennen" im Bildschirmmenü sollte deaktiviert sein. Generell sollte kein Plug&Play Monitortyp ausgewählt werden, da einige DirectX Applikationen mit dieser Einstellung nicht laufen. Die Verwendung des Speichermanagers QEMM (Quarterdeck) wird nicht empfohlen, vor allem nicht der Stealth Modus. Weiterhin sollten überflüssige DOS-Treiber aus der CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT entfernt werden, hier vor allem emm386.exe. Bunte Pixeldarstellungen oder der kurzzeitige Sleepmodus Ihres Monitors beim Windows 95 Start bedeuten keine Hardware-Fehler. Diese Effekte sind ein Zeichen der Kommunikation der miroCRYSTAL VRX RISC-Engine mit dem System. Sie treten allerdings nur auf einigen Rechnersystemen auf. Evtl. werden diese Effekte mit einem späteren BIOS Update für die miroCRYSTAL VRX behoben. Kommt es beim Wechsel in den MS-DOS-Modus zu Fehlfarben oder Falschdarstellungen, so geben Sie den Befehl MODE CO80 ein. Diesen Befehl können Sie in die Datei DOSSTART.BAT im Windows Verzeichnis einpflegen, so daß er automatisch ausgeführt wird. 2.3 3D-Schnittstellen / 3D-Spiele Die miroCRYSTAL VRX unterstützt folgende 3D-Schnittstellen: Direct 3D und RRedline (Windows 95), Speedy 3D (DOS). OpenGL miniGL Unterstützung unter Windows 95 erhalten Sie erst mit dem aktuellen miroCRYSTAL VRX Referenztreiber V. 2.1. Damit werden z.B. Spiele wie GL Quake oder GL Hexen 2 unterstützt. Der Treiber steht auf unserem FTP-Server zur Verfügung: ftp://ftp.miro.de/pub/driver/graphic/95vrx21.exe Sind die obigen Empfehlungen beachtet worden und die technischen Voraussetzungen erfüllt, aber es kommt trotzdem zu Fehlfarben (z.B. bei Tomb Raider II), Pixelfehlern oder einem Absturz/ Hängenbleiben von 3D-Spielen? In diesem Fall empfehlen wir ebenfalls den aktuellen miroCRYSTAL VRX Referenztreiber V. 2.1. Dieser Treiber beinhaltet nicht sämtliche miroTools der Treiberversion 1.0 und 2.0. Wollen Sie diese Treiberversionen weiter einsetzen, so empfehlen wir hierfür einen Treiberpatch von unserem FTP-Server: Falls Sie einen CYRIX Prozessor in Ihrem System haben, so kann es allerdings stattdessen notwendig sein, für einige Spiele einen sog. CYRIX-Patch zu installieren, da Probleme mit diesen Prozessoren und einigen Spielen bekannt sind. Diese Patches bekommen Sie z.B. über das Internet bei den jeweiligen Spieleherstellern oder auf den CD-ROMS von aktuellen Spielezeitschriften.
3. Windows 98 Die miroCRYSTAL VRX wurde unter Windows 98 erfolgreich mit Treiberversion 2.0 und 2.1 getestet. Auf einigen Systemen konnte mit Treiberversion 2.1 folgender Effekt festgestellt werden: Beim Beenden einer DOS-Box wird der Windows Desktop nicht mehr korrekt aufgebaut. In diesem Fall empfehlen wir einen entsprechenden Monitor aus der miro Monitorliste auszuwählen (siehe Kap. 2.2). Bringt dies keine Abhilfe, so empfehlen wir den Einsatz der Treiberversion 2.0, mit der dieser Effekt nicht auftritt. Der Treiber ist auf unserem FTP-Server verfügbar unter: ftp://ftp.miro.de/Pub/driver/graphic/800731.exe Auf der miroSupport CD-ROM befindet er sich im Treiberverzeichnis unter dem Dateinamen: 800731.exe.
4. Windows NT 4.0 Der releaste miroCRYSTAL VRX NT 4.0 Treiber steht in der Version 1.1 über unsere Onlinemedien zur Verfügung. Zur Installation des Treibers muß unbedingt sichergestellt sein, daß Sie über die vollen Administratorrechte verfügen, da sonst die Installation nicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Die hardwarebeschleunigte OpenGL miniGL Unterstützung des Treibers ist erst gegeben, wenn mindestens das Service Pack 3 für Windows NT 4.0 installiert ist. Dieses Update erhalten Sie direkt von der Firma Microsoft.
5. DOS 5.1 Bildwiederholfrequenz Mit dem Tool m3dutil.exe ist es möglich, die Bildwiederholfrequenz unter DOS zu konfigurieren. Beachten Sie hierzu bitte die Text-Datei zu dem Tool. Mit dem Parameter /? erhalten Sie weitere Informationen bzgl. der korrekten Einstellungen für Ihren Monitor. m3dutil.exe erhalten Sie über unseren FTP-Server: 5.2 Spiele Bei Problemen mit dem DMA-Busmastering auf Ihrem System können Sie trotzdem die speziellen Rendition Ready DOS-Spiele nutzen. Hierzu ist die Reduzierung der Speedy 3D Unterstützung notwendig (SpeedyNODMA ab Intel Pentium 100), was allerdings zu Performanceeinbussen führen kann. Beachten Sie hierfür die Hinweise in den Hilfetexten der jeweiligen Spiele. Wenn das DMA-Busmastering auf einigen Motherboards erst durch Hochfahren von Windows 95 freigeschaltet wird, kann z.B. Tomb Raider nicht in der MS-DOS Eingabeaufforderung über die F8-Taste korrekt betrieben werden. Das Spiel kann in diesem Fall nur unter Windows 95 oder im MS-DOS Modus (über Beenden von Windows 95) gestartet werden. Bewegt sich die Spielfigur in Tomb Raider unkontrolliert oder ist keine einwandfreie Tastenbedienung möglich, so ist allerdings wahrscheinlich ein angeschlossener Joystick die Ursache. Dieser ist ggf. vom Game Port abzuziehen. Es sollte kein VESA 2.0 Treiber (z.B. UniVBE) vor einem Spiel geladen werden. Die miroCRYSTAL VRX ist bereits hardwareseitig VESA 2.0 kompatibel. Bei Problemen mit VESA 2.0 Spielen starten Sie bitte vorher das Tool VESAPMI.COM von der miroCRYSTAL VRX CD (DISKSETS\UTILS\VESAFIX). Kommt es trotz erfüllter technischer Voraussetzungen zu Fehlfarben, Pixelfehlern oder einem Absturz/Hängenbleiben von Rendition Ready DOS Spielen, so empfehlen wir, die Datei VROM.COM des aktuellen miroCRYSTAL VRX Referenztreibers V. 2.1 in die AUTOEXEC.BAT einzubinden. 5.3 Performance Ist die Performance älterer Spiele in 320x200x8bit (Mode 13) mit der miroCRYSTAL VRX nur unzureichend, so können Sie mit dem Tool m3dutil.exe und dem Parameter /m3 eine Beschleunigung erzielen. Technisch bedingt bietet die miroCRYSTAL VRX jedoch keine höhere Performance für den Standard VGA Modus. Dafür bietet sie jedoch hervorragende Performance für den VESA 2.0 Modus, welcher praktisch von sämtlichen aktuellen DOS Spielen unterstützt wird. Es ist für DOS-Spiele generell empfehlenswert, im BIOS Setup des Rechners die Option VIDEO BIOS SHADOW zu enablen.
6. LINUX Der Grafikchip Hersteller Rendition hat den Sample Source Code und die Chipsatz Dokumentation an verschiedene LINUX Entwicklergruppen veröffentlicht XFree 86: http://www.xfree86.org/ MetroLink: http://www.metrolink.com/ Xi Graphics: http://www.xig.com/ Precision Insight: http://www.precisioninsight.com/ Bitte informieren Sie sich bei diesen Gruppen über die Verfügbarkeit von LINUX Treiber für den Rendition V-1000 Grafikchip der miroCRYSTAL VRX.
7. Weitere Vorgehensweise bei Problemen Sofern sich Ihr Problem nicht lösen läßt, haben Sie die Möglichkeit sich telefonisch an die miro Support Hotline zu wenden. Es besteht auch die Möglichkeit, dem technischen Support von miro ein Fax mit der Problembeschreibung zu senden. Falls Sie sich mit dem technischen Support von miro in Verbindung setzen möchten, halten Sie bitte folgende Informationen bereit bzw. teilen Sie diese per Fax mit: - miro Produkt(e) Typenbezeichnung - verwendete Treiberversion bzw. Installations-CD-ROM - Betriebsystem/Benutzeroberfläche - Systembeschreibung (Prozessor, Mainboard+Chipsatz,Hardwarekomponenten,etc.) - Auflistung der verwendeten Ressourcen - Exakte Problem-/Fehlerbeschreibung - SYSTEM.INI - CONFIG.SYS - AUTOEXEC.BAT miro Support: Telefon (Hotline) (01805) 225450 (mo. - fr. 8.00 - 20.00) Telefax (0531) 2113-110 World Wide Web http://www.miro.de
8. Treiber-Updates / Spiele-Patches / Adressen Die miro Mailbox ist unter folgenden Nummern 24h am Tag zu erreichen: 0531 / 2113-112 0531 / 2113-1155 (ISDN, X.75 Fossil) World Wide Web: http://www.miro.de Der Versand (kostenpflichtig) unserer aktuellsten miroSUPPORT CD-ROM erfolgt über folgende Firma: DOMINO Software Fachhandel GmbH Hofmannstraße 7 81379 München Tel. 089 / 7485070 Fax 089 / 783161 Aktuelle Spiele-Patches, Referenztreiber, Informationen und Neuigkeiten bzgl. des Rendition V-1000 Grafikchips der miroCRYSTAL VRX erhalten Sie z.B. über folgende Internetseiten: http://www.rendition.com/ http://rendition.dimension3d.com/home.html http://www.bjorn3d.com/ http://hjem.get2net.dk/mjh/ http://www.gamepost.com/pure_rendition/ http://idt.net/~shotte19/rend/games/games.html Eine Treiberunterstützung für OS/2 ist von miro nicht geplant. Bitte kontaktieren Sie dbzgl. zwecks evtl. Referenztreiber den Grafikchiphersteller Rendition. Hinweis:Alle von miroMEDIA GmbH in diesem Dokument gemachten Angaben zu Produkten sind nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt worden. Die hier gemachten Angaben gelten jedoch nicht als Zusicherung von Produkteigenschaften. |